Junge Erwachsene haben schlechte Berufsperspektiven

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Gütersloh. . Junge Erwachsene haben einer Studie zufolge die größten Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Mehr als 15 Prozent der 20- bis 24-Jährigen hätten weder eine Arbeit noch eine schulische oder berufliche Ausbildung.

Dies teilte die Bertelsmann Stiftung am Dienstag in Gütersloh bei der Vorstellung einer international vergleichenden Studie mit. Eine derart negative Entwicklung für junge Erwachsene in Industrieländern gebe es sonst nur noch in Tschechien.

Die Stiftung mahnte grundsätzliche Reformen für den Übergang von Schule zum Berufsleben an. Jugendliche sollten eine Ausbildungsgarantie erhalten. Jugendliche mit besonderem Förderbedarf benötigten eine intensive Unterstützung.

In Deutschland seien nach wie vor viel zu viele junge Menschen mit Ausbildungshemmnissen in staatlich geförderten Qualifizierungsmaßnahmen, die zu keinem anerkannten Berufsabschluss führten. Im Jahr 2009 wurden nach Angaben der Stiftung knapp 380.000 Jugendliche in diesen Maßnahmen gezählt.

In einem Vergleich unter 27 Industriestaaten belege Deutschland bei den Arbeitsperspektiven der 20- bis 24-Jährigen und bei den 25- bis 34-Jährigen den 16. und 17. Platz. Der Vergleich unter Staaten, die in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vertreten sind, wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit in Bonn erstellt.

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