Jugendämter haben so viel zu tun wie nie

Von: dapd
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Düsseldorf. Die Zahl der von Jugendämtern vorläufig unter Schutz gestellten Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht.

Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, stieg die Zahl der so betreuten Kinder gegenüber 2009 um 5,1 Prozent auf 10.438. In der Mehrzahl waren Jugendliche betroffen (6675), in etwa einem Drittel der Fälle Kinder unter 14 Jahren (3763).

Gründe für die Schutzmaßnahmen waren eine Überforderung (4706 Fälle) oder Beziehungsprobleme der Eltern (1989 Fälle) sowie die Vernachlässigung des Kindes (1173 Fälle). In mehr als der Hälfte der Fälle wurden die Maßnahmen auf Initiative des Jugendamtes oder der Polizei ergriffen. In knapp einem Viertel der Fälle ging das behördliche Eingreifen auf Initiative des Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück.
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