Hunde eignen sich als Haustiere für allergiegefährdete Kinder

Von: ddp
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Bremen. Viele Eltern zögern, ein Haustier anzuschaffen. Sie haben Angst, das Tier könnte bei ihren Kindern Allergien auslösen oder verstärken. Doch auch allergiegefährdete Kinder brauchen nicht auf ein Leben mit Haustier zu verzichten.

Im Gegensatz zu früheren Behauptungen eignen sich beispielsweise Hunde sehr gut als Haustiere für ein Kind, das anfällig für Allergien ist, beruhigt Andreas Degenhardt, Allergologe aus Bremen.

Auch bei fast allen anderen Tierarten bestehe kein Grund zur Sorge. „Nur von Katzen und Nagetieren - wie Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen - würde ich abraten”, warnt Degenhardt. Denn deren Haare und Hautschuppen enthalten Eiweißstoffe, auf die das Immunsystem besonders stark reagiert.

„Bei Hunden ist dies hingegen nicht der Fall”, sagt der Allergie-Experte. Ganz im Gegenteil: Untersuchungen hätten gezeigt, dass Kinder, die mit einem Hund zusammenleben, deutlich weniger anfällig für Allergien seien als ihre hundelosen Altersgenossen. Und das gilt nicht nur für Tierhaar-Allergien, sondern auch für Überreaktionen gegenüber Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzen.

Anders sieht es allerdings aus, wenn das Kind unter Asthma leidet: In einem solchen Fall sollten Familien zur Sicherheit ganz auf haarige oder fedrige Mitbewohner verzichten - und lieber Schildkröten oder Fische anschaffen.
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