Hipp will keine Seniorenkost anbieten

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München. Der größte deutsche Babynahrungshersteller Hipp plant keinen Einstieg in den Markt für Seniorenkost. Rund 20 Prozent der Hipp-Produkte würden allerdings von Erwachsenen gekauft.

„Wir haben auch immer überlegt, spezielle Nahrung für ältere Leute zu machen”, sagte der Unternehmer Claus Hipp der „Süddeutschen Zeitung” (Montag). Allerdings sei dies schwierig, weil niemand diskriminiert werden wolle: „Die meisten sehen das als Schritt in Richtung Blechnapf.” Im vergangenen Jahr erzielte Hipp einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro, rund die Hälfte davon im Ausland.

Claus Hipp denkt auch im Alter von 71 Jahren noch nicht an den Ruhestand. Zusammen mit seinen Brüdern und Söhnen lenkt er weiter die Geschicke des Unternehmens mit etwa 1000 Beschäftigten.
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