Köln - Geschulte Angehörige: Demenzkranke können länger zu Hause bleiben

Geschulte Angehörige: Demenzkranke können länger zu Hause bleiben

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Demenz
Demenz ist ein Thema, das man nicht tabuisieren darf. Foto: Deutsche Alzheimer Gesellschaft

Köln. Die Schulung von Angehörigen kann dazu führen, dass Demenzkranke länger zu Hause betreut werden und nicht in ein Heim müssen. Das ist das Ergebnis einer großangelegten Studie, auf die das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) in Köln hinweist.

Das Institut analysierte Daten aus 17 Studien zu Angehörigenschulungen - die meisten aus den USA -, an denen knapp 3000 Personen teilnahmen.

Angehörigenschulungen vermitteln, wie man Menschen mit Demenz fördern kann, um ihre Fähigkeiten solange wie möglich zu erhalten. Außerdem sollen sie helfen, die Erkrankung besser zu verstehen und zu lernen, wie sich praktische Probleme lösen lassen. Einige Fragen blieben in den Studien allerdings offen - etwa die danach, ob sich durch die Schulung auch die Lebensqualität der Betroffenen und der Pflegenden verbessert.

In vier Studien seien darüber hinaus mögliche nachteilige Auswirkungen der Angehörigenschulungen untersucht worden. In zweien wurden Kranke, deren Familien an Schulungen teilgenommen hatten, häufiger ins Krankenhaus oder in eine Notfallambulanz gebracht. Die Ursachen dafür wurden allerdings laut dem IQWIG nicht genannt.
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