Gelassen mit Gesprächspausen beim Date umgehen

Von: dapd
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München. Beim ersten Date wird meistens hauptsächlich geredet. Doch manchmal will die Unterhaltung einfach nicht in Gang kommen.

„Viele haben beim ersten Rendezvous Angst vor unangenehmen Gesprächspausen”, weiß Flirtcoach Regina Swoboda aus München. Sie versuchten daher krampfhaft, das Gespräch ständig am Laufen zu halten - und gerieten dadurch erst recht ins Stocken.

Dabei seien Pausen für ein gutes Gespräch sogar sehr wichtig. „Das ist wie bei der Musik - die wird auch erst durch die Pausen richtig schön”, sagt Swoboda. In diesen Momenten der Stille habe man Gelegenheit, sich auf seine Gefühle zu besinnen, und gleichzeitig gebe man dem anderen Raum. Die Expertin empfiehlt daher, bei Gesprächspausen nicht hektisch zu werden, sondern sich zu entspannen. „Menschen, die diese Stille nicht aus der Ruhe bringt, wirken sehr souverän”, weiß Swoboda. Man könne die Zeit außerdem nutzen, um einander einfach mal tief in die Augen zu blicken.

Zwtl.: Fragen locken Schüchterne aus der Reserve

Gibt es allerdings zu viele Pausen, kann es notwendig sein, einen besonders schüchternen Gesprächspartner ein bisschen aus seiner Einsilbigkeit zu locken. Eine gute Methode sei hier, dem anderen offene Fragen zu stellen, auf die er nicht nur mit „Ja” oder „Nein” antworten könne, sagt Regina Swoboda. So merke man, welches Thema den anderen besonders anspricht, und könne darauf eingehen. „Ich nenne diese Technik Dem Licht folgen - denn oft merkt man richtig, wie jemand bei einem bestimmten Thema lebendig wird und zu leuchten beginnt”, sagt die Flirt-Spezialistin.

Um dem anderen die Unsicherheit zu nehmen, sei ein Lob besonders hilfreich. Beispielsweise könne man hervorheben, dass der andere einen schönen Sitzplatz ausgesucht hat oder dass man seine Begrüßung sehr nett fand. „Man kann seinen Gesprächspartner auch darauf ansprechen, dass man bemerkt hat, dass er mit der linken Hand schreibt, oder dass man sieht, dass ihn ein Thema besonders begeistert”, schlägt Swoboda vor. So merke der andere, dass man ihn wahrnehme und anerkenne.
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