Gehirnerschütterung bei Kindern immer vom Arzt klären lassen

Von: ddp
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Berlin. Erleiden Kinder bei einem Sturz eine Gehirnerschütterung, sollte ihr Gesundheitszustand immer von einem Arzt begutachtet werden.

Insbesondere wenn die Kinder infolge des Sturzes einige Sekunden bewusstlos oder benommen gewesen seien, müssten Hirnblutungen ausgeschlossen werden, betont der Berliner Arzt Ulrich Fegeler, Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Denn solche inneren Verletzungen seien von außen nicht immer erkennbar und könnten unter Umständen lebensgefährlich sein.

Ein Warnzeichen sei, wenn sich das Kind nach dem Sturz übergeben müsse, insbesondere wenn dies erst einige Stunden nach dem Unfall geschehe, erklärt Fegeler. Das Erbrechen könne auf eine Erhöhung des Hirndrucks als Folge einer Blutung hindeuten.

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, ob Wesensveränderungen bemerkbar seien, die Kinder zum Beispiel sehr still würden, schlecht orientiert seien, unter Kopfschmerzen litten oder unterschiedlich große Pupillen hätten. „Wenn solche Symptome auftreten, muss umgehend ein Arzt oder eine Klinik aufgesucht werden”, betont Fegeler.
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