Fürs erste Date positive Gesprächsthemen zurechtlegen

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Hamburg. Ein erstes Date ist eine aufregende Angelegenheit. So mancher fürchtet sich davor, in dieser Situation vor Anspannung auf einmal kein Wort mehr herauszubekommen - oder nur noch Blödsinn zu reden.

„Man sollte sich vor so einem Treffen schon mal überlegen, wie es ablaufen könnte und über was man sich unterhalten möchte”, rät Nina Deißler, Autorin des Ratgebers „So verlieben Sie sich richtig”.

Wenn man unvorbereitet in diese Situation gehe, bestehe nämlich die Gefahr, dass man vor lauter Nervosität nur über Themenbereiche spreche, in denen man sich sicher fühle: „Bei Frauen sind das oft Beziehungen aller Art. Männer sprechen vor Aufregung hingegen häufig über die Inhalte ihres Jobs”, sagt die Flirt-Trainerin aus Hamburg. Leider seien diese Themen für einen Flirt denkbar ungünstige Ausgangspunkte.

„Grundsätzlich gilt: Wir fühlen uns von angenehmen Dingen angezogen und von unangenehmen Dingen abgestoßen”, erklärt Deißler. Um bei einem Gesprächspartner Zuneigung zu wecken, sollte man sich also bemühen, über Dinge zu sprechen, die angenehme Erinnerungen oder Vorstellungen auslösen. „Beim Thema Reisen geraten beispielsweise viele Leute gleich ins Schwärmen. Auch Hobbys, die Lieblingsmusik oder das Buch, das jemand gerade liest, wecken positive Assoziationen”, sagt Deißler. Gespräche über Politik, Geld, Sorgen, Krankheit und den Ex-Partner seien fürs erste Treffen hingegen überhaupt nicht geeignet.

„Wichtig ist, auf den anderen zuzugehen”, sagt Nina Deißler. Dazu gehöre auch, dem Gesprächspartner zuzuhören und auf das, was er sagt, einzugehen. „Man sollte im Gespräch immer wieder nach Gemeinsamkeiten suchen und diese dann auch artikulieren”, sagt Deißler. Ein Interesse für denselben Künstler, eine gemeinsame Vorliebe für italienisches Essen - solche Anknüpfungspunkte sollte man nicht ungenutzt lassen.

Beim ersten Treffen blieben die Gespräche inhaltlich meist oberflächlich, erklärt die Flirtexpertin. „Aber indem man sich über Urlaube und Ähnliches unterhält, erfährt man trotzdem schon viel über die Persönlichkeit des anderen.” Gut sei es außerdem, immer wieder auf Hintergründe zu sprechen zu kommen. „Warum hast Du diesen Beruf gewählt? Was würdest Du machen, wenn Du es Dir aussuchen könntest? - Durch solche Fragen erfährt man etwas über die Gefühle des anderen”, sagt Deißler.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert