Familienwerte, Traditionen: Warum Ostern ein einträgliches Geschäft ist

Von: vo
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München. Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass Konsumenten nicht bewusst gemacht wird, dass Ostern vor der Tür steht. Seit Wochen leuchten gelbe Küken, lila und kunterbunte Schokoladenhasen und kleine Ostereier aus den Regalen der Supermarktketten und Bio-Läden.

 Es ist nicht zu übersehen, dass eines der umsatzträchtigsten kirchlichen Feste naht. Ostern klingelt es aber nicht nur an den Kassen, sondern auch in den Herzen, denn mit Ostern naht auch der Frühling. Die ideale Zeit für eine alt gepflegte Tradition, das Familienpicknick, mittlerweile für viele aktive Familien wieder ein Fixpunkt in den geplanten Aktivitäten für Groß und Klein. Die Chance auf die ersten länger andauernden Sonnenstrahlen und eine entspannende Auszeit im Grünen wächst von Woche zu Woche. Die Ungeduld vieler Bundesbürger zeigt sich deutlich, der kalte Winter soll endlich das Weite suchen und in den Parks und Gärten der Frühling Einzug halten.

Mit einem schön gefüllten Picknickkorb und einer Decke ziehen Eltern und Kinder in den Park oder eine Waldlichtung, wo der Korb nach dem gemeinsamem Spiel mit Frisbee-Scheibe, Volleyball oder klassischen Kinderspielen wie Verstecken oder Fangen mit leuchtenden Augen ausgepackt hat. Was darf in einem klassischen Picknickkorb nicht fehlen?

Das hängt natürlich vom persönlichen Geschmack der Picknick-Fans ab, aber ideal sind Obst, kalte Schnittchen, Gemüse und ein nicht zu süßer Saft. Besteck sollte nicht fehlen und eine Tüte für den Restmüll. Speziell im späteren Frühling lockt zu viel Süße oder liegengelassene Reste schon unliebsame Mitesser wie Ameisen an, die einem den Spaß am familiären Picknick in Windeseile verderben können.

Ein kleiner Tipp am Rande: Auch wenn die Kraft der Sonne noch nicht voll entbrannt ist, lohnt sich bei längeren Aufenthalten in der Sonne ein Sonnenschutz. Also auch diesen einpacken oder einen dekorativen Sommerhut - so wird das Picknick zu einem stylisch perfekten Anlass und schöne Fotos gibt es noch dazu.

Für die kinderfreie Auszeit kann es gern eine Flasche Sekt sein und für ganz romantische Seelen Erdbeeren mit Sahne. Extraservietten, eine kleine Tischdecke als Unterlage für das Essen kann nie schaden und damit auf dem Heimweg der Picknickkorb noch leichter wird, lohnt es sich statt dem Porzellan umweltfreundliches Geschirr beispielsweise vom Einweggeschirr Discount einzupacken.

Das ist leicht, biologisch abbaubar und geht nicht kaputt, wenn die Kinder um die Picknickdecke herumtoben. Der Brauch des Picknicks mit Familie, Freunden und anderen Menschen geht auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Die Briten speisten bei Bootsfahrten auf der Themse.

Auch Königin Victoria schätzte diesen Brauch und noch heute finden beim bekannten Pferderennen in Ascot und beim Tennisturnier in Wimbledon Picknicks statt. Im 16. Jahrhundert fanden sich bereits Notizen über Mahlzeiten im Freien in Handbüchern über die Jagd.

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