Die Deutschen und die Altersvorsorge: Junge Leute sorgen sich

Von: vo
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Alterarmut
TNS-Umfrage Altersarmut Foto: TNS EMIND; I-Stock Shutterstock

Kürzlich fand TNS Emnid im Rahmen einer Studie heraus, dass sich gerade junge Menschen sorgen, im Alter zu verarmen. In der repräsentativen Umfrage, die eine Unternehmenstochter von Swiss Life, tecis, beauftragte, äußerten 54 Prozent der jungen Menschen diese Sorge.

23 Prozent der Befragten zwischen 19 und 39 Jahren rechnen damit, dass sie im Alter nur noch ein Viertel ihres Arbeitseinkommens zum Leben zur Verfügung haben werden.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass junge Menschen früher als bisher bereit sind, sich Gedanken um ihre Altersvorsorge zu machen, sich zu informieren und entsprechende Versicherungsprodukte abzuschließen.

Versicherer wie Swiss Life empfehlen: Langfristig planen

Die aktuellen Niedrigzinsen lassen viele Menschen zögern: Wie soll man sein Geld am besten anlegen, sodass es sicher ist und sich im Bestfall ordentlich vermehrt? Versicherer wie Swiss Life stellen sich auf eine anhaltende Niedrigzinsphase ein und raten ihren Kunden, sich über langfristige Altersvorsorge Gedanken zu machen. Von kurzfristigen Renditeversprechen sollten sich dagegen speziell junge Leute nicht blenden lassen.

Der Mix macht’s - auch und gerade bei der Altersvorsorge

Die niedrigen Zinsen im Hinterkopf, steigt gerade bei der empfohlenen langfristigen Altersvorsorge das Bedürfnis nach intensiver Beratung. Die klassische Lebensversicherung, noch vor einigen Jahren ganz klar die Nummer eins der Altersvorsorgeprodukte, hat einiges an Attraktivität verloren. Auch das ergab die Studie.

Viel interessanter ist ein guter Mix. Für 67 Prozent der Befragten ist die betriebliche Altersvorsorge interessant. Die bAV kann von jedem Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber vereinbart werden. Hier werden die vereinbarten Beiträge gleich vom Bruttogehalt abgezogen. Man legt nicht nur für das Alter zurück, sondern spart gleichzeitig auch noch Steuern.

An zweiter Stelle steht für 66 Prozent der Umfrageteilnehmer die private Rentenversicherung. Knapp die Hälfte der Befragten interessiert sich für eine Rente mit staatlichen Zuschüssen, also die Riester-Rente und unter bestimmten Voraussetzungen auch die Rürup-Rente.

Anlage in Fonds, Aktien und Sparplänen hoch im Kurs

Die Kapitalanlage ohne Versorgungshintergrund mit Sparplänen, Aktien und Fonds stellt ebenfalls einen wichtigen Baustein bei der Altersvorsorge dar. 41 Prozent der Befragten nennen Sparpläne als ein Produkt, das sie als interessant bewerten. An Fonds und Aktien sind nur etwa 22 beziehungsweise 17 Prozent interessiert.

Junge Menschen haben Zukunftssorgen, wenn es um die Altersvorsorge geht. Und sie wünschen eine kompetente und intensive Beratung, die zu ihnen passt, so die Aussage von 75 Prozent der Befragten. Geringe Gebühren und ein niedriger Zeitaufwand sind dagegen nur für 18 beziehungsweise 5 Prozent der Befragten von Belang.

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