Buchtipp: „Kindern Mut machen”

Von: dapd
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Bonn. Ängste oder Schüchternheit beobachten viele Eltern bei ihren Kindern. Das müsse zunächst nicht weiter beunruhigend sein, sagen die Psychologen Sabine Friedrich und Volker Friebel.

In manchen Fällen verfestigten sich Ängste jedoch und führten zu sozialen Entwicklungsstörungen. In ihrem Buch „Kindern Mut machen” befassen sich Friedrich und Friebel mit den verschiedenen Ängsten und ihren Erscheinungsformen bei Kindern und Jugendlichen und geben Tipps, wie Eltern bei der Angstbewältigung helfen können.

Dass Kinder Ängste haben, sei zunächst völlig normal, schreiben die Autoren. Typisch seien zum Beispiel Entwicklungsängste, wie die Angst vor Gespenstern oder vor der Dunkelheit. Diese Ängste kämen und gingen wieder. Anders sei es etwa bei sozialen Ängsten, die eher bei älteren Kindern aufträten. Den Autoren zufolge basieren sie auf mangelnden Erfahrungen und dadurch nicht erworbenen sozialen Kompetenzen.

Damit ein Kind ein gesundes Selbstvertrauen erlange, sollten Eltern ermutigen, Lösungsansätze vorschlagen und als gutes Vorbild vorangehen, rät das Autorenteam. Es empfiehlt dafür Rollenspiele, Erinnerungskarten mit vereinbarten Zielen, Atemübungen oder Mutmach-Sprüche. Im Buch sind außerdem zahlreiche Bewältigungsgeschichten zum Vorlesen für jüngere und ältere Kinder enthalten.

Sabine Friedrich, Volker Friebel: „Kindern Mut machen”, Balance Buch + Medien, 2011, 14,95 Euro, ISBN: 978-3867390675
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