Bekannte in der Sauna freundlich grüßen

Von: dapd
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München. Saunagänger haben meist kein Problem damit, dass andere Besucher sie nackt sehen. Wenn allerdings ein Nachbar oder Kollege in der Schwitzstube auftaucht, wünscht sich so mancher einen Tarnumhang.

„In dieser Situation fluchtartig die Einrichtung zu verlassen, wäre vollkommen unangebracht”, sagt Sabine Schwind von Egelstein, Etikette-Expertin aus München.

Besser sei es, die unangenehme Lage mit etwas lockerer Kommunikation zu entspannen. Auf jeden Fall sollte man den Bekannten freundlich grüßen. „Man kann auch ein paar Worte mit der Person wechseln”, sagt die Stiltrainerin. Beispielsweise könne man sagen: „Ich wusste gar nicht, dass Sie auch gerne in die Sauna gehen.”

Zudem sollte man sich bemühen, so zu sitzen, dass der andere keine besonders intimen Einblicke bekommt. „Unter Umständen kann man sich auch mit dem Handtuch etwas bedecken”, sagt Schwind von Egelstein. Nach dem Saunagang könne man dann auch erst mal eine Pause machen und warten, bis der Bekannte weg ist.

„Der andere findet diese Situation wahrscheinlich ebenso unangenehm findet wie man selbst”, sagt Sabine Schwind von Egelstein. Ein Drama sei so eine hüllenlose Begegnung jedoch nicht: „Wer in eine öffentliche Sauna geht, ist ja grundsätzlich ein Anhänger der Saunaphilosophie”, gibt die Expertin zu bedenken. Und zu dieser gehört die kollektive Nacktheit nun einmal dazu.

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