Bei Erstklässlern auf die richtige Haltung achten

Von: dapd
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Meschede. Gerade für Linkshänder ist die richtige Unterstützung beim Schreibenlernen entscheidend.

„Werden diese Kinder verkehrt ans Schreiben herangeführt, kommt es schnell zur sogenannten Hakenhaltung”, warnt Ergotherapeut Ernst Eppelmann aus Meschede. Das bedeute, dass Linkshänder ihr Handgelenk ganz nach innen drehten, um keine Tinte zu verschmieren. Doch das sei eine äußerst ungesunde Schreibhaltung.

„Deshalb ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen von Anfang an stimmen”, betont der Therapeut. Hilfreich sei eine spezielle Schreibunterlage für Linkshänder, die anzeigt, wie das Blatt am besten liegen muss, um mit links zu schreiben. „So wird eine gute Schreibposition erreicht.”

Zudem gibt es nicht nur entsprechende Füllfederhalter für Linkshänder, sondern auch Schreiblernhefte, die speziell fürs Schreiben mit Links konzipiert sind: Normalerweise werde der nachzuschreibende Buchstabe auf der linken Seite angezeigt, in Heften für Linkshänder stehe er zusätzlich auch auf der rechten Seite. „Ansonsten verdecken die Kinder ja automatisch den Buchstaben, den sie schreiben sollen”, sagt Eppelmann.

Er empfiehlt außerdem, den Arbeitplatz von Linkshändern so einzurichten, dass das Licht von der richtigen Seite einfällt und die Kinder sich nicht selbst Schatten machen. Lernten die Kinder von Anfang an richtig mit links zu schreiben, könnten schwere Haltungsschäden vermieden werden.
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