Aufgaben im Haushalt nicht zu kleinlich verteilen

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Essen. In eine größere Wohnung zu ziehen, bedeutet für Paare nicht nur mehr Platz - sondern auch mehr Arbeit.

Übernimmt einer ohnehin mehr Aufgaben als der andere, fällt die ungleiche Verteilung bei mehr Raum noch stärker ins Gewicht. „Das Problem war schon vorher da, kommt aber in der neuen Konstellation erst an die Oberfläche”, sagt Psychologe Rüdiger Wacker aus Essen. Doch wie bringt man seinen Partner dazu, das ernst zu nehmen?

Auf keinen Fall sollte man seinem Gegenüber kleinlich aufrechnen, wer mehr macht. Trotzdem kann man ihm oder ihr klar machen: „Die Verteilung ist nicht die, die ich mir wünsche. So wie es jetzt ist, ist es für mich unerträglich”, sagt Wacker.

Manche Paare könnten die leidige Diskussion mit einem Tauschgeschäft auflösen. „Dinge, die einer gerne und der andere ungern erledigt, können neu aufgeteilt werden”, rät Wacker. Eine Liste mit Arbeiten, die im Haushalt anfallen, ist dafür eine gute Grundlage. Im besten Fall haben beide das Gefühl, mit der neuen Verteilung leben zu können - auch wenn sie nicht exakt hälftig ausgeht.
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