Thailändischer Glasnudelsalat mit frischem Gemüse

Von: Julia Uehren
Letzte Aktualisierung:
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Ein scharfer Glasnudelsalat mit frischem Gemüse und kross gebratenem Hackfleisch. Foto: dpa

Aachen. Ich schätze, es gibt vom Thailändischen Glasnudelsalat ähnlich viele Varianten wie von unserer deutschen Erbsensuppe. Gibt man den Begriff bei Google ein, erhält man mehr als 8000 Ergebnisse. Wie soll man da ein gutes Rezept finden?

Da hilft nur ausprobieren. Das habe ich getan: Immer dabei sind die Glasnudeln, mal mit viel Gemüse, mal nur mit Zwiebeln und Koriander, mal mit Rinderhackfleisch, mal mit gehacktem Hähnchenfleisch. Nach unzähligen Versuchen gehört diese Variante hier zu den leckersten.

Zutaten für etwa zwei Portionen:

150 g Glasnudeln

Circa 16 Garnelen (gekocht, aus der Frische-Theke) oder 200 g gemischtes Hackfleisch

2 kleine Knoblauchzehen (nur für Hackfleisch)

5 braune Champignons

2 kleine Möhren

1 große Handvoll frische Bambussprossen

1 Paprika (gelb)

1 frische rote Chilischote

Circa 15 Stiele frischer Koriander

2 daumengroße Stücke frischer Ingwer

1 Limette

1 El Currypaste

2 El Sojasoße,

2 El Sesamöl (geröstet)

 

Zubereitung:

Die Glasnudeln nach Anleitung zubereiten. Wenn sie abgekühlt sind, mit einer Schere grob zerschneiden.

Die Soße zubereiten:

Den Ingwer schälen und mit einer Reibe fein reiben. Die Limette auspressen. Beides mit der Sojasoße, der Currypaste und dem Sesamöl gut vermengen. Die Soße muss für sich schon fast zu würzig und intensiv schmecken, sonst geht der Geschmack später unter. Die Intensität lässt sich später besser über die Menge der Soße regulieren.

Das Gemüse putzen und schneiden:

Die Champignons putzen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Möhren schälen, quer halbieren und dann in feine Streifen schneiden. Das geht ganz gut, wenn man mit dem Sparschäler die Möhre zunächst in dünne Scheiben schneidet und diese dann in Streifen. Oder man hat das Glück, eine Küchenmaschine zu besitzen. Die Paprika entkernen, einmal längs und einmal quer halbieren und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Die Chili entkernen und in feine Ringe schneiden.

Die Korianderblätter vom Stil pflücken und die großen Blätter etwas kleinzupfen, ansonsten die Blätter so lassen, wie sie sind (also nicht hacken).

Garnelen oder Fleisch zubereiten:

Die Garnelen müssen lediglich gewaschen werden. Auch die Hackfleisch-Variante geht schnell: Das Fleisch bei hoher Temperatur in einer beschichteten Pfanne so lange braten, bis es kross und knusprig braun ist. Am Ende den (geschälten) Knoblauch mit einer Knoblauchpresse zu dem Fleisch geben, gut vermengen und noch mal etwa drei Minuten weiterbraten.

Das Fleisch mit Sojasoße (etwa drei Esslöffel) und ein wenig frisch gemahlenem Pfeffer würzen – es sollte nur dezent gewürzt sein, der Fleisch-Geschmack soll dominieren.

Schließlich alle oben genannten Zutaten zusammen mit den Bambussprossen, den Nudeln und den Garnelen oder dem Fleisch vermengen und löffelweise die Soße hinzugeben. Immer mal wieder probieren, wie viel Soße nötig ist, damit es als Gesamtpaket gut schmeckt. Ist der Geschmack mit der oben angegebenen Menge Soße zu wenig intensiv, lässt sich mit den Zutaten natürlich noch mal nachwürzen. Wenn kein Limettensaft mehr übrig ist, tut es auch ein Schluck Obst- oder Weißweinessig.

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