Köln - Auf der Suche nach den richtigen Früchten

Auf der Suche nach den richtigen Früchten

Von: red
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Reifen Ende September: Rote Weinbergpfirsiche sehen aus „wie eine von Sand umhüllte Kartoffel“ beschreibt Franz-Josef Antwerpes die Zutat für eines seiner Marmeladen-Rezepte. Foto: stock/blickwinkel

Köln. Wer Pfirsiche liebt, der wird auch die zwei Rezepte lieben, die Franz-Josef Antwerpes heute vorstellt. „Pfirsiche gehören zu den spät reifenden Obstsorten“, sagt der frühere Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Köln. Und meint „nicht die gelben meist importierten Früchte“.

Die weißen Pfirsiche beschreibt Antwerpes als klein bis mittelgroß und rund und als „nicht zu vergleichen mit den platten Früchten, die innen weiß sind“. In Wassenberg gebe es eine spezielle heimische Sorte, den Wassenberger Sämling. Antwerpes empfiehlt, die Früchte bis auf den Kern ganz zu verarbeiten und nicht die Haut zu entfernen.

Denn: „Obst muss man schmecken, riechen und spüren.“ Das Spüren der rauen Pfirsichhaut sei eine gute Erinnerung an den Biss in eine frische Frucht. Dennoch rät er, keine zu großen Teile der Haut in der Marmelade lassen und sie zur Not zu pürieren.

Die Weinbergpfirsiche, die Antwerpes für das zweite Rezept verwendet, reifen gegen Ende September. Er verwendet bei diesem Rezept deutlich mehr Zucker. „Nach den selteneren Weinbergpfirsichen muss man etwas suchen“, sagt er. „Aber in diesem Jahr werden mehr geerntet, weil der Frost die Blüten nicht geschädigt hat.“ Wie man sie findet? „Sie sehen aus wie von Sand umhüllte Kartoffeln“, sagt Antwerpes.

Das Rezept mit weißen Pfirsichen

Die Zutaten:

500 g weiße Pfirsiche

150 g Zucker

10 g Pektin (Dr.Oetker 2.1)

Die Zubereitung:

Früchte, Zucker und Pektin drei Minuten aufkochen – fertig ist die Marmelade.

Das Rezept mit Weinbergpfirsichen

Die Zutaten:

500 g Weinbergpfirsiche

250 g Zucker

10 g Pektin (Dr.Oetker 2.1)

Die Zubereitung:

Die Zubereitung klappt wie bei den weißen Pfirsichen. Aber Antwerpes warnt: „Die Weinbergpfirsiche sind innen rot und färben wie der Teufel.“ Und wenn die Früchte noch zu hart sind, dann müsse man sie einige Tage liegen lassen und dann erst verarbeiten.

Antwerpes empfiehlt, beide Marmeladen in den Kühlschrank zu stellen. „Der Zucker reicht nicht, durch seinen osmotischen Druck Schimmel zu verhindern“, sagt er.

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