Unzufriedenheit im Job: 5 Tipps gegen den Job-Frust

Von: vo
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Hamburg. 49 Prozent der Berufstätigen sind unzufrieden in ihrem Job. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna.

45 Prozent der Befragten befassen sich daher mit einem Wechsel. Warum die Stimmung unter vielen Arbeitnehmern schlecht ist und was Berufstätige dagegen tun können, lesen Sie hier.

Rund jeder Zweite bemängelt gewisse Punkte in seinem Job. Im Vergleich zum Vorjahr kritisierten 42 Prozent der Berufstätigen ihr Arbeitsverhältnis und suchten in Online-Stellenbörsen nach Alternativen - ein Anstieg der Unzufriedenheit ist also zu erkennen. Von einem Job-Wechsel versprechen sich die meisten Mitarbeiter ein höheres Gehalt, spannendere Aufgaben oder mehr Anerkennung im Arbeitsalltag. Für die Studie wurden im April 2015 im Auftrag des Personaldienstleisters "Manpower" mehr als 1000 Menschen aus Deutschland befragt.

Mit diesen Tipps bauen Sie den Job-Frust ab

Frust im Job baut sich über längere Zeit auf. Ob ein schlechtes Team, eintönige Aufgaben oder schlechtes Gehalt: Die Faktoren, die zur Unzufriedenheit führen, sind vielfältig. Doch gleich zu kündigen, ist oft nicht der richtige Weg. Mit den folgenden Tipps kann sich die Unzufriedenheit im Job schneller auflösen, als Sie denken.

Tipp 1: Ursache der Unzufriedenheit aufspüren

Nehmen Sie sich Zeit und überlegen, welche Faktoren Sie an Ihrem Job am meisten stören. Sind die Faktoren identifiziert, können diese gezielt angesprochen werden.

Tipp 2: Möglichkeiten abwägen

Wie lässt sich die aktuelle Situation verbessern? Belastet mich die Atmosphäre im Team, kann zum Beispiel ein klärendes Gespräch mit der Teamleitung helfen. Sind die eigenen Aufgaben nicht fordernd genug? Dann sollten Sie sich Ihrer Stärken bewusst werden und Wunsch-Aufgaben beim Vorgesetzten ansprechen. Wägen Sie zuerst alle Möglichkeiten ab, bevor Sie aktiv werden.

Tipp 3: Aktiv werden

Abwarten bringt Sie bei einer hohen Unzufriedenheit im Job nicht weiter. Werden Sie also aktiv und bitten um ein Personalgespräch. Fühlen Sie sich unterbezahlt, können Sie bei dieser Gelegenheit Ihre Erfolge und Arbeitsbelastung in den Vordergrund stellen. Auf keinen Fall sollten Sie unvorbereitet in das Gespräch gehen.

Tipp 4: Keine Schuldzuweisungen

Treten Sie selbstbewusst auf und verweisen auf Ihre Leistung. Schuldzuweisungen laufen ins Leere und sollten definitiv vermieden werden. Eine sachliche Argumentation ist das A und O.

Tipp 5: Bieten Sie konkrete Lösungsvorschläge

Was sich ändern sollte, wissen Sie am besten. Arbeiten Sie daher Lösungsansätze aus, die Sie mit Ihrem Chef diskutieren können. Unzufriedenheit im Job sollte nicht unterschätzt werden. Frustration oder sogar ein Burn-Out können die Folge sein. Nur wer aktiv wird und seinen Arbeitsbereich mitgestalten kann, wird sein volles Leistungspotenzial abrufen.

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