Berlin - Spesenbetrug - ein weit verbreitetes Phänomen

Spesenbetrug - ein weit verbreitetes Phänomen

Von: vo
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Berlin. Bei gewissen Aufträgen sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Angestellten Spesen zu bezahlen. Da es kein einheitliches System gibt, an dem sich alle Firmen orientieren, birgt gerade dieses Thema viel Platz für Betrug.

Doch ist Spesenbetrug tatsächlich ein Grund für die fristlose Kündigung und wie ernst ist das Thema in Deutschland tatsächlich?

Wann liegt Spesenbetrug vor?

Grundsätzlich werden Spesen einem Angestellten steuerfrei erstattet. Dadurch hat dieser am Arbeitsort die Möglichkeit, verschiedene Kosten durch das zur Verfügung gestellte Geld zu decken, ohne dafür den eigenen Lohn antasten zu müssen.

Je nachdem, wie groß das Vertrauen des Arbeitgebers in seine Angestellten ist, wird der Umgang mit den Spesen unterschiedlich definiert. Auf der einen Seite gibt es die Möglichkeit, die Rechnungen durch den Angestellten sammeln zu lassen und den fälligen Betrag im Nachhinein auf dessen Konto zu überweisen.

Besonders groß ist die Gefahr von Spesenbetrug, wenn der Arbeitgeber ein großes Vertrauen in seine Mitarbeiter setzt und ihnen beispielsweise eine Firmenkreditkarte aushändigt. Hier entsteht schnell die Gefahr des Missbrauchs. Sollte Fahrlässigkeit in diesem Rahmen ausgeschlossen werden, so handelt es sich in der Tat für einen zulässigen Grund für eine fristlose Kündigung.

Der schwierige Nachweis

Um nun als Arbeitgeber gegen den Abrechnungsbetrug vorgehen zu können, sind unterschiedliche Schritte notwendig. Zunächst muss sichergestellte werden, dass es sich nicht um ein einfaches Versehen von Seiten des Angestellten handelt. In diesem Fall würde ein Gericht auf Fahrlässigkeit entscheiden, die noch keinen Grund für eine Kündigung darstellt.

Ermittlungen einer renommierten und auf Arbeitsrecht und hier speziell auf die Aufdeckung von Abrechnungsbetrug spezialisierten Kölner Detektei präsentieren sich hierbei als passende Möglichkeit, um entscheidende Beweise zu sichern. Grundsätzlich ist es dafür notwendig, die Absicht des Angestellten (Vorsatztat) klar zu enttarnen und in den Mittelpunkt der Ermittlungen der Privatdetektive zu stellen. Von diesem Moment ist klar, dass es sich um einen Fall des Spesenbetrugs handelt.

Tatbestand Betrug

Aus der Sicht der Mitarbeiter ist es meist die falsche Einschätzung der Situation, welche schließlich zum Betrugsfall führt. Mit dem Blick auf die prall gefüllte Kasse und die gute Auftragslage im Unternehmen scheint es keine Rolle zu spielen, ob auch die Kosten einer Dienstreise haarklein angegeben werden. Dennoch sollte jeden Moment bewusst sein, dass es sich um einen klaren Betrugsfal l handelt, der auch als solcher geahndet werden muss.

Ist der Tatbestand erst einmal zweifelsfrei festgestellt und wird von einem Gericht als solcher anerkannt, so kann gemäß dem Arbeitsrecht eine fristlose Kündigung folgen. Einige solcher Fälle, die in der Öffentlichkeit breit diskutiert wurden, erlauben einen Einblick in das gesamte Ausmaß des Spesenbetrugs in Deutschland.

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