So gelingt der Wiedereinstieg in den Job

Von: vo
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Nicht nur um die Kinder kümmern: Eltern, die nach der Erziehungszeit zurück in den Job wollen, sollten sich rechtzeitig um den Wiedereinstieg kümmern. Foto: dpa

Köln. Ob Krankheit, Elternzeit oder andere private Gründe: es gibt viele Möglichkeiten, aufgrund denen es unerlässlich ist, sich eine Auszeit vom Job zu nehmen. Doch dieser Schritt bleibt häufig nicht ohne Folgen. Persönliche Fähigkeiten lassen nach, das erworbene Know-How ist veraltet und soziale berufliche Netzwerke werden nicht gepflegt.

Die logische Konsequenz: ein beruflicher Wiedereinstieg wird zwar immer schwieriger, ist jedoch längst nicht unmöglich.

Die innere Einstellung zählt

Karriereexperten wissen, dass die innere Einstellung eine Schlüsselrolle spielt. Das Projekt eines beruflichen Wiedereinstiegs ist zum Scheitern verurteilt, wenn Bewerber nicht selbst an sich glauben. Wer selbst nicht von seinem Können überzeugt ist, wird es gewiss schwer haben, einen Personalvermittler oder die Personalabteilung eines Unternehmens von sich zu überzeugen. Ein ähnliches Problem besteht, wenn Bewerber mit ihrem Kopf nicht bei der Sache sind und sich auf völlig andere Lebensbereiche fokussieren. Denn ein Maximum an Energie, persönlicher Präsenz und Investition der erforderlichen Zeit sind zur Umsetzung dieses Vorhabens zwingend nötig.

Realistische Vorstellungen umsetzen

Eine realistische Einschätzung etwaig bestehender Möglichkeiten ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Wer die persönliche Situation nüchtern erfasst und sich realistische Ziele setzt, hat eine wichtige Grundlage geschaffen. Dann ist es an der Zeit, die Bewerbungsstrategie auf die individuelle Situation abzustimmen und passende Arbeitsstellen zu finden. Anschließend gilt es, sich am aktuellen Arbeitsmarkt zu orientieren und beispielsweise zu überprüfen, ob die eigenen Kenntnisse noch immer auf dem neuesten Stand der Dinge sind. Eine wichtige Hilfe bei diesem Prozess ist es, aktuelle Stellenanzeigen daraufhin zu überprüfen, ob Erwartungen potentieller Arbeitgeber dem persönlichen Profil entsprechen. Eventuell ist es sinnvoll, eigene Qualifikation im Rahmen von Fort- oder Weiterbildungen aufzufrischen.

Nicht hinter schriftlichen Bewerbungen verstecken

Es ist wichtig, sich aktiv um einen Wiedereinstieg zu bemühen und mit potentiellen Arbeitgebern am besten direkt in Kontakt zu treten. In der Tat hat die Praxis gezeigt, dass sich eigene Karrierechancen erhöhen, wenn sich Jobinteressenten unmittelbar an interessante Unternehmen wenden. Weitere Optionen wie eine mögliche Selbständigkeit, freiberufliche Tätigkeit, einen Teilzeitjob oder geringfügige Beschäftigung können ebenfalls dabei helfen, wieder Arbeitsluft zu schnuppern.

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