Home Office: So schnell lassen sich Bürokosten einsparen

Von: rd
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Flickr / Mike McCune CC BY 2.0

Berlin. Das Arbeiten von Zuhause aus hat viele Vorteile: Man spart sich den Arbeitsweg, ist bei der Zeiteinteilung deutlich flexibler und hat mehr Ruhe als beispielsweise in einem Großraumbüro.

 Heimarbeit könnte so schön sein, wären da nicht die Betriebskosten, die man selbst übernehmen muss, und die insbesondere Selbstständigen spätestens bei der Jahresendabrechnung in vollem Umfang bewusst werden. Doch häufig lassen sich schon durch kleine Dinge deutlich Kosten reduzieren.

Drucker- und Papierkosten langfristig senken

Im Home Office kommt man ohne einen zuverlässigen, schnellen Drucker kaum aus. Die Anschaffungskosten für das Gerät sind heutzutage kaum mehr der Rede wert – leistungsstarke Modelle gibt es im Handel schon ab einem zweistelligen Betrag. Was dagegen auf Dauer richtig Geld kostet, ist das notwendige Druckerzubehör wie Druckertinte, -Patronen und -Papier.

Unter Umständen kann man hier bereits viel Geld sparen, wenn man anstelle der originalen Hersteller-Patronen einfach andere kompatible Druckerpatronen eines günstigeren Anbieters verwendet. Die Original-Patrone für den HP Business InkJet 1000 kostet beispielsweise knapp 30 Euro, die günstigere Alternative ist dagegen schon für 10 Euro und weniger zu haben.

Tintenpatronen für diverse Drucker findet man unter anderem bei hq-patronen.de. Und das Gute daran: Sie stehen den Originalen mittlerweile in nichts nach.

Wer übrigens nur kleine Mengen druckt und oft auch für mehrere Tage gar nicht, der sollte auf einen Laserdrucker zurückgreifen. Er verbraucht nur Toner und arbeitet auch nach längerem Stillstand problemlos weiter, so Stiftung Warentest.

Bei Tintenstrahldruckern, die nicht genutzt werden, kann hingegen der Druckkopf austrocknen. Moderne Tintenstrahler verhindern das, indem sie die Tinte durch die Düsen des Druckkopfs spülen. Allerdings wird die teure Tinte dabei verbraucht, ohne dass tatsächlich etwas gedruckt worden ist.

Was das Papier betrifft, lassen sich im heimischen Büro ebenfalls die Ausgaben verringern. Wer nur bestimmte Passagen aus einem Text in ausgedruckter Version braucht, sollte auch tatsächlich nur diese drucken. Durch entsprechendes Markieren oder auswählen der jeweiligen Seite (bei einem mehrseitigen Dokument) ist das im Nu gemacht.

Verkleinert man die Schriftgröße und macht aus zwei Seiten eine, spart man neben Papier auch noch Tinte. Rechnungen können in manchen Fällen auch als PDF-Dokument per E-Mail verschickt werden. Dadurch spart man an Papier, Druckertinte und Portokosten.

Großes Sparpotenzial bei Strom- und Heizkosten

Einen großen Anteil an den Kosten, die im Home Office entstehen, bilden die Stromkosten. Werden Drucker oder andere Kopiergeräte nicht benötigt, sollten sie daher ausgeschaltet werden. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen Drucker bekanntlich Strom.

Eine gute Lösung für alle, die nicht auf Scanner, Drucker und Fax verzichten wollen, stellen Multifunktionsgeräte dar. Diese sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, insgesamt aber dennoch deutlich günstiger, als wenn man jedes Gerät einzeln anschaffen würde. Und zudem verbraucht solch ein Kombi-Gerät auch weniger Strom als drei Einzelgeräte.

Wer es im Home Office im Winter kuschelig warm mag, muss mit höheren Energiekosten rechnen. Dabei lässt sich auch hier viel Geld einsparen, wenn man sich an einige einfache Regeln hält. Bei sitzenden Tätigkeiten gilt eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad als optimal. Überhitzte Räume lassen nämlich nicht nur die Heizkosten in die Höhe schießen, sondern führen auch zu mangelnder Konzentration und Müdigkeit.

Da hilft nur frische Luft. Mehrfach am Tag 5 Minuten lang Stoßlüften ist nicht nur gut für den Kopf, sondern verschwendet auch weniger Energie als ein auf Kipp gestelltes Fenster.

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