Die Bedeutung einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Von: vo
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München. Was tun, wenn der eigene Job nicht mehr ausgeübt werden kann? Diesen Gedanken verdrängen viele Deutsche!

Die traurige Bilanz: Nur die Hälfte aller Deutschen sind bei einer Berufsunfähigkeit versichert. Die Zahl ist erschreckend, denn jeder fünfte Arbeitnehmer wird im Laufe seiner Berufszeit direkt mit dem Thema "Berufsunfähigkeit" konfrontiert.

Ist die eigene Existenz gefährdet?

Entstehen physische oder psychische Probleme, können Betroffene ihrer beruflichen Tätigkeit nicht normal bis zum Rentenalter nachgehen. Staatliche Absicherungen sind gering. Finanzielle Probleme drohen. Viele Deutsche unterschätzen das Risiko, das mit einer Berufsunfähigkeit einhergeht. Hoffnungen darauf, selbst nicht betroffen zu sein, verdrängen Gedanken an den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Des Weiteren gehen viele Betroffene davon aus, im Krankheitsfall einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. Treten allerdings psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen, Leiden des Skelett- oder Bewegungsapparates oder Krebs auf, ist ein Wechsel in einen anderen gut bezahlten Job schlichtweg nicht möglich.

Marginale staatliche Absicherungen

Staatliche Absicherungen existieren seit 2001 nur noch marginal. Des Weiteren nehmen Versicherungsunternehmen sowie der Staat eine deutliche Abgrenzung zwischen einer Berufs- sowie Erwerbsunfähigkeit vor. Die Anzahl der Stunden, die Betroffene trotz ihrer Erkrankung täglich arbeiten, ist bei einer Anerkennung der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit der ausschlaggebende Faktor.

Ebenso wichtig ist, dass ein Jobangebot vorliegt. Werden diese Voraussetzungen eingehalten und erhalten Betroffene trotz Reha und Umschulung trotzdem keinen neuen Arbeitsplatz, besteht Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente.

Je jünger, desto besser!

Neben dem unterschätzten gesundheitlichen Risiko fühlen sich viele Menschen zu jung oder zu alt für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass die Versicherungsbedingungen und Versicherungstarife umso günstiger ausfallen, je jünger die Versicherungsnehmer sind. Der Preis für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein weiterer ausschlaggebender Faktor, weshalb sich viele Deutsche gegen diese Police entscheiden.

Unter Berücksichtigung des Alters, der gesundheitlichen Verfassung, des Berufs sowie Hobbys müssen Versicherungsnehmer partiell mit hohen Tarifen rechnen. Allerdings unterscheiden sich die Entgelte für Berufsunfähigkeitsversicherungen in Anbetracht individueller Bedingungen deutlich.

Über Online-Vergleichsportale wie tarifcheck24.com oder vzhh.de erhalten Interessenten einen Überblick über Offerten verschiedener Versicherungsunternehmen, um auf eigene Bedürfnisse abgestimmte Angebote auszuwählen. Diese Vergleiche informieren über Versicherungspakete unterschiedlicher Versicherungsgesellschaften, die Internetnutzern kostenintensive Recherchen bei einzelnen Anbietern ersparen.

Dynamische Policen sind inflationssicher

Damit eine Berufsunfähigkeitsversicherung inflationssicher bleibt, sollten sich Verbraucher für eine dynamische Police entscheiden. Im Regelfall ist es ausreichend, die Beiträge alle zwei Jahre um fünf Prozent zu erhöhen. Wer bewusst im hohen Lebensalter in diese Police investiert, sollte höhere Steigungsraten vereinbaren.

Eine positive Folge derartiger dynamischer Versicherungen besteht darin, dass die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente in vertraglich vereinbarten Schritten steigt. Um diese Leistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen Versicherte jedoch Aufschläge von bis zu 25 Prozent einkalkulieren.

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