Berlin - Der Arbeitsplatz von morgen: Aus Science Fiction wird Realität

Der Arbeitsplatz von morgen: Aus Science Fiction wird Realität

Von: oz
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Seit einiger Zeit wird er kontrovers diskutiert: Der tatsächliche Nutzwert Virtueller Realität (VR) für das Business-Umfeld. Die einen halten die Technologie für eine bloße technische Spielerei, einen Modetrend. Die anderen sehen gigantische Potenziale.

Die Ceyoniq Technology GmbH ist sich des enormen Mehrwerts der neuen Technologie für den Arbeitsplatz der Zukunft jedoch gewiss: Der Experte im Bereich Enterprise Content Management (ECM) und Anbieter des Informationsmanagementsystems nscale hat gemeinsam mit einer Forschungsgruppe um Dr. Thies Pfeiffer am Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld bereits erste Use Cases entwickelt.

Tron, Terminator oder die Matrix-Trilogie: Viele der neuen technischen Innovationen rund um VR fanden wohl ihre Inspiration in Science-Fiction-Klassiker aus Hollywood. Allerdings erschien die konkrete Anwendung in der realen Arbeitswelt lange Zeit futuristisch. Nun häufen sich die Beispiele, bei denen mithilfe der jüngsten Durchbrüche bei Datenbrillen und der dazugehörigen Software die Fiktion zur Wirklichkeit wird.

Die Möglichkeiten der mittlerweile verfügbaren und zunehmend erschwinglichen Brillen sind beeindruckend. Das hat auch einen praktischen Nutzen: Die Anwendungsszenarien werden immer realistischer, die verbleibenden technischen Hindernisse scheinen in naher Zukunft überwindbar.

In den nächsten vier Jahren, so eine Studie von Deloitte, Fraunhofer und Bitkom aus dem Jahr 2016, werden deutsche Unternehmen 850 Millionen Euro in die Erforschung und Entwicklung von VR-Technologien investieren. Branchen wie die Tourismus- oder Gaming-Industrie gehören zwar immer noch zu den größten VR-Gewinnern, doch auch in anderen Bereichen wächst die Zahl der Akteure, die die virtuelle Realität als großes Potenzial für das B2B-Geschäft wahrnehmen und nutzen möchten.

Der Bielefelder ECM-Spezialist Ceyoniq Technology möchte die Entwicklung des Arbeitsplatzes der Zukunft indes vor allem mit Blick auf die Abläufe im Informationsmanagement aktiv mitgestalten. In enger Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie der Universität Bielefeld hat Ceyoniq speziell im Kontext des digitalen Dokumentenmanagements bereits intensiv geforscht.

Für das Tandem aus Wirtschaft und Wissenschaft stellte sich die Frage: Welchen Beitrag können virtuelle Technologien heute oder in naher Zukunft leisten, um die Arbeit mit digitalen Dokumenten weiter zu optimieren?

ECM: Dokumentenmanagement leicht gemacht

Das Prinzip: Als Dreh- und Angelpunkt einer erfolgreichen digitalen Transformation ist ein effizientes Informationsmanagement für Unternehmen unabdingbar. Zwar gewinnen Kommunikationsmittel wie E-Mail, Messenger-Dienste, Intranet oder Collaboration-Plattformen zunehmend an Bedeutung, doch hat das klassische Dokument vielerorts noch lange nicht ausgedient: Egal ob es sich um Prüfberichte, Aufbaubeschreibungen, Wartungsanleitungen oder Fertigungsprotokolle handelt, bei einem mittelständischen Industrieunternehmen umfasst bereits ein einzelner Standardauftrag nicht selten ein Dokumentenaufkommen im vierstelligen Bereich.

Hinzukommen noch typische Dokumentenquellen aus der Verwaltung rund um Rechnungen, Vertragswesen, Lohnbuchhaltung und Personalakten.

Ein universales und vollständig digitalisiertes Dokumentenmanagement gelingt mit modernen Informationsplattformen wie nscale von Ceyoniq. Die Lösung trägt einen entscheidenden Beitrag zu optimierten und beschleunigten Workflows bei.

Dennoch gilt es weitere Herausforderungen zu meistern: Der Umgang mit digitalisierten Dokumenten ist für Mitarbeiter zum Beispiel dann umständlich, sobald Einsätze jenseits des Bürorechners erforderlich sind – etwa in der industriellen Fertigung oder bei Montage- und Wartungstätigkeiten.

Augmented Reality: Mehr aus der Realität herausholen

Genau bei dieser Problemstellung setzen die Entwickler an. Sie transferieren die virtuelle Realität hin zu einer "erweiterten" Realität. In der sogenannten Augmented Reality (AR) kommen virtuelle und reale Welten zusammen.

Dieses Prinzip erweist sich bereits heute bei der Wartung und Reparatur von Maschinen und Anlagen in mehreren deutschen Industriezweigen (z.B. Luftfahrtindustrie oder Automobilfertigung) als äußerst nützlich. Produkt-, Bau- und Schaltpläne werden dabei ganz einfach via Datenbrille virtuell über den zu prüfenden Werkkomponenten eingeblendet.

Im Business-Umfeld steht bei der Erforschung von AR das Ziel im Fokus, das Informationsmanagement im Unternehmen zu optimieren. Dazu werden physische und virtuelle Elemente verknüpft, um Prozesse zu beschleunigen und Arbeitsergebnisse zu verbessern.

Das Spektrum an möglichen Einsatzszenarien ist immens. Es reicht von der Einblendung von Zusatzinformationen zu physischen Elementen wie Papierdokumenten mithilfe virtueller Datensheets bis zu standortübergreifenden Meetings, die auf das gemeinsame Arbeiten an virtuellen Projekten ausgerichtet sind.

Das Ergebnis der gemeinsamen Forschungen von Ceyoniq und dem Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologien der Uni Bielefeld ist ein VR-Client, der passgenau für das Informationsmanagementsystem nscale entwickelt wurde. Mit ihm können User digitale Datenbestände in einer virtuellen Büroumgebung browsen.

Junge Arbeitnehmer möchten moderne Technologie

Ein weiterer Grund, der aus Unternehmersicht für die Potenziale von VR spricht, bezieht sich direkt auf die Mitarbeiter: Die Future Workforce Studie 2016 von Dell und Intel hat ergeben, dass sich vor allem junge Arbeitnehmer ein Arbeitsumfeld mit IT-Innovationen wünschen.

Weltweit wurden im Rahmen dieser Studie mehr als 3.800 Mitarbeiter unterschiedlicher Branchen befragt, darunter 400 Mitarbeiter in Deutschland. Sollte der Stand der Technik im Unternehmen nicht den eigenen Erwartungen entsprechen, können sich demnach rund ein Drittel der Probanden einen Wechsel des Arbeitsplatzes vorstellen.

Außerdem erklärte knapp die Hälfte der Teilnehmer, dass die Arbeit ein wichtiger Teil des Soziallebens sei.

Deshalb muss die Frage nicht lauten, ob die engere Verzahnung von Privatem und Beruf von Unternehmen forciert werden soll, sondern wie die Verknüpfung beider Lebensbereiche mit VR- und AR-Technologien sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Unternehmerseiten möglichst produktiv umgesetzt werden kann.

Sie schreiben unter dem Namen:

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert