Aufstiegs-BAfög: Förderung für den Meister

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Foto: iStock / Milan Virijevic

Berlin. Aufstiegs-BAföG: Ein neuer Name für eine Förderung, die früher als Meister-BAföG bekannt war. Mit diesen günstigen Darlehen soll die Weiterbildung für alle diejenigen gewährleistet werden, die durch den Besuch entsprechender Bildungseinrichtungen aktiv ihre berufliche Zukunft sichern möchten.

Mehr als 700 Fachabschlüsse stehen auf der Liste der förderungswürdigen Maßnahmen. Jeder Bildungswillige kommt unabhängig von seinem Alter in den Genuss dieser Fördermaßnahmen.

Investition in eine berufliche Zukunft

Praxisnahe Verbesserungen gegenüber dem alten Meister-BAföG machen das Aufstiegs-BAföG zum wichtigen Sprungbrett für Engagierte und Bildungswillige. Seit dem 01. August 2016 werden diejenigen, die beruflich aufsteigen wollen, mit BAföG beziehenden Studenten gleichgesetzt. Dies bedeutet:

- angehobene Fördersätze

- höhere Zuschussanteile

- mehr Freibeträge

Berufliche Weiterbildung mit dem Aufstiegs-BAföG wird also einem größeren Personenkreis geöffnet.

Weiterbildung mit Abschluss

Diese Chance wahrzunehmen lohnt sich. Die Experten von FAIN, der Fach- und Industriemeisterschule mit zahlreichen Standorten in Deutschland, sehen dies genauso. Demografie und immer weitergehende strukturelle und standortbedingte Veränderungen verlangen nach mehr Qualifizierung. Mit einem Aufstiegs-BAföG und Erfolgsprämien bei bestandener Prüfung zum IHK-Fachwirt oder IHK-Meister können sich Studiengebühren um mehr als die Hälfte reduzieren.

Dabei kommt es für die Förderung nicht darauf an, mit welchem Modell die Fortbildung durchgeführt wird. Unterstützt werden sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitlehrgänge, schulische wie außerschulische Weiterbildung und Fernunterricht. Grundlage und Voraussetzung für die Förderung sind neben der Qualifikation des Instituts persönliche Anforderungen an den Bildungswilligen.

Milliarden für Weiterbildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lässt sich das Weiterkommen seiner Bürger einiges kosten. Annähernd zwei Millionen Berufstätige nutzten bislang das frühere Meister-BAföG und jetzige Aufstiegs-BAföG, um ihre berufliche Zukunft zu festigen. Insgesamt runde 7,4 Milliarden Euro hat der Staat hierfür bereits dafür ausgegeben. Ein Grund mehr, auch selbst nicht auf diesen Zuschuss zu verzichten, wenn man seinen Meister in Angriff nehmen möchte.

Zuschuss und Darlehen

Wer seinen Meister machen will, erhält Aufstiegs-BAföG, das sich nach unterschiedlichen Kriterien zusammensetzt. Zuschüsse können sowohl zu Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beantragt werden, wie auch als Unterhaltszuschuss, wenn die Weiterbildung in Vollzeit absolviert wird.

Das Bildungsministerium stellt sich zu Recht auf den Standpunkt, dass der Lebensunterhalt gewährleistet sein muss, wenn man für sich - und letztendlich für den Staat - Zeit und Geld in eine berufliche Zukunft investiert.

Unterschiedlich setzen sich auch die Zuschüsse an sich zusammen: Ein Teil der Beträge muss nicht zurückgezahlt werden. Einkommensunabhängig werden einmalig für die anfallenden Lehrgangs- und Studiengebühren Beträge von bis zu 15.000 Euro zur Verfügung gestellt. 40 % der für die Weiterbildung zum IHK-Meister veranschlagten Kosten sind Zuschuss, über den Rest der Summe kann bei der KfW ein zinsgünstiges Darlehen aufgenommen werden.

Anforderungen an den Aufstieg

Ganz ohne eigene Voraussetzungen mitzubringen geht es allerdings selbst beim Aufstiegs-BAföG nicht. IHK-Meister, Industriemeister oder Fachwirt sind nur einige über 700 genehmigten Qualifikationen, für die Zuschüsse in Betracht kommen.

An Anforderungen müssen Bildungswillige unter anderem Folgendes erfüllen:

- eine Vorqualifikation

- Abitur, einen Studienabschluss oder die geforderte berufliche Praxis

- einen ständigen Wohnsitz in Deutschland mit Aufenthaltsnachweis und Daueraufenthaltserlaubnis

Die genauen Kriterien nennt FAIN gerne auf Anfrage. Auch online über die Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung können die Voraussetzungen abgefragt werden.

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