Berlin - Typisch Deutsch? So sieht es in den vier Wänden aus

Typisch Deutsch? So sieht es in den vier Wänden aus

Von: vo
Letzte Aktualisierung:
Biöld1
Foto: unsplash.com

Berlin. Wir alle haben einen bestimmten Einrichtungsstil vor Augen, wenn wir an typisch deutsche Wohnzimmer, Küchen und Schlafzimmer richten. Experten weisen in dieser Kategorie immer wieder verzweifelt auf das Klischeedenken, hin, dem wir uns in dieser Situation hingeben.

Doch was ist dran an den dekorativen Vorlieben der Deutschen und wie sieht es tatsächlich in den vier Wänden aus?

Die typisch deutsche Enrichtung

Nach wie vor bleibt das Wohnzimmer das unangefochtene Herzstück in vielen typisch deutschen Häusern. Ein großer Teil der eigenen Freizeit wird genau dort verbracht, wenn nicht gerade besondere Arbeiten anstehen, die es im Vorfeld noch zu erledigen gilt.

Ausgerichtet ist das Mobiliar im Raum meist auf den Fernseher, an dem viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger schließlich zwei bis drei Stunden pro Tag verbringen. Meist ist es dafür eine große und gemütliche Couch, die Platz für die gewünschte Entspannung bietet. Damit sind bereits die wichtigen Grundlagen geschaffen, um sich im Wohnzimmer heimisch zu fühlen.

Nach der großen Bedeutung des Wohnzimmers folgt bei vielen Bürgern direkt der Koch- und Essbereich. Hier ist es besonders der alltägliche Komfort, den die Menschen sehr zu schätzen wissen und den sie sich bereits bei der Einrichtung und Konzeption der Räume auf die Fahnen schreiben.

Selbst Tischläufer, die ansonsten eher in Hotels zu finden sind, schaffen es auf diese Weise immer wieder in die Riege der wichtigen Einrichtungsgegenstände. Welche weiteren Elemente einen Platz im Ranking und den Bestenlisten verdient haben, finden Sie auf dieser Seite.

Die gängigen Wohnformen

Doch für welche Wohnform entscheiden sich die Deutschen eigentlich in der Mehrheit? Mehr als drei Viertel der Bevölkerung hegen laut einer repräsentativen Umfrage den Wunsch, eines Tages im Eigenheim zu wohnen. Es gilt dabei auch als ein zentrales Symbol finanzieller Sicherheit, die sich im Hinblick auf das fortgeschrittene Lebensalter ausweiten lässt.

Auf der anderen Seite gelingt es aufgrund eines zu knappen Einkommens gerade den Menschen in den Städten Deutschlands nicht, diese Vorstellung stets zu verwirklichen. Knapp 25 Prozent der Menschen in Deutschland wohnen aus diesem Grund zur Miete, wobei es meist eine eigene Wohnung oder eine Doppelhaushälfte ist, die in der Folge als Heim bezeichnet wird.

Tatsächlich haben besonders junge Menschen keine Probleme damit, sich einem Mieter unterzuordnen und erklären sich mit der Situation einverstanden. Erst im Hinblick auf die späteren Lebensjahre steigt der Wunsch, endlich in den eigenen vier Wänden zu leben. Daraus ergibt sich schließlich die Möglichkeit, die finanzielle Last der Miete während des Rentenalters zu umgehen und dadurch mehr monetäre Sicherheit zu erlangen.

Seltene Studien des Fachs

Bislang fehlt es noch an umfangreichen Studien, welche sich dem klassischen Leben der Deutschen widmen. Das ZDF versuchte sich an einem entsprechenden Projekt im Jahr 2013, für das einige Familien aus Berlin in ihrem Zuhause besucht wurden.

Angesichts der subjektiven Auswahl der Kandidaten, die zudem allesamt in der größten Metropole des Landes lebten, kann nicht von einem repräsentativen Experiment gesprochen werden. Nach wie vor fehlen der Forschung vor diesem Hintergrund die wichtigen Daten, um zum Beispiel im soziologischen Bereich neue Erkenntnisse aus dem so alltäglichen Leben der Menschen zu ziehen, welche sich schließlich auch auf größere Zusammenhänge übertragen ließen.

Für die Zukunft könnten wir also noch zusätzliche Eindrücke darüber gewinnen, wie sich das Leben in den privaten vier Wänden in Deutschland tatsächlich gestaltet und welche Faktoren in den Augen der Menschen eine besonders wichtige Rolle spielen und daher in Stellung gebracht werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert