Smart Home: Wie intelligente Technik unser Leben verändert

Von: vo
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Berlin. Moderne Haushaltstechnik ist maßgeblich durch die Vernetzung unterschiedlicher Geräte gekennzeichnet und hat den Zweck, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Sicherheit und Energieeffizienz zu verbessern.

Was noch vor einigen Jahrzehnten als pure Utopie galt, ist heute unter dem Begriff des intelligenten Hauses bzw. "Smart Home" bereits in vielen Bereichen der Gesellschaft angekommen.

Was genau ist unter der Bezeichnung Smart Home zu verstehen?

Smart Home ist ein Sammelbegriff für technische Verfahren, die unterschiedliche Haushaltsgeräte miteinander vernetzen und bestimmte Abläufe in den eigenen vier Wänden automatisieren.

So können zum Beispiel in einem Haus sämtliche Lampen und Schalter sowie Thermostate vernetzt sein, sodass sie entweder automatisch agieren oder vom Nutzer aus der Ferne angesteuert werden, beispielsweise mit der Hilfe eines Smartphones.

Weiterhin sind die meisten Geräte in der Lage, spezifische Daten zu sammeln und können so eine eigene Logik abbilden. Die Steuerung funktioniert für gewöhnlich über das Internet mit der Hilfe von speziellen Apps.

Welche Vor- und Nachteile sind mit der Entwicklung verbunden?

Natürlich gilt es diverse Vor- und Nachteile zu beachten. Der wohl größte Vorteil von intelligenten Häusern ist die Tatsache, dass eine Reihe von alltäglichen Vorgängen durch die vernetzte Technik deutlich vereinfacht wird, was den allgemeinen Lebenskomfort des Nutzers steigert.

Weiterhin geht die Automatisierung der Energienutzung - beispielsweise durch die intelligente Steuerung von Beleuchtungen, Jalousien oder Heizungen - in der Regel mit einer gesteigerten Effizienz einher, sodass die Ökobilanz eines Wohnobjekts verbessert wird und zusätzlich Kosten eingespart werden können.

Die Installation von Smart-Home-Technologie steigert zudem den Wert einer Immobilie und stellt damit ebenfalls eine Investition in die Zukunft dar. Zu den größten Nachteilen gehört die Sorge um die eigene Privatsphäre, da die Schnittstellen der Geräte eine potenzielle Angriffsfläche für Datendiebe darstellen.

Weiterhin könnten auch die Hersteller mit Hilfe der intelligenten Systeme unbemerkt Daten sammeln, um beispielsweise das Konsumverhalten zu analysieren oder sogar Bewegungsprofile anzulegen. Das Thema Verbraucher- und Datenschutz in Bezug auf Smart Home gilt es deshalb durchaus kritisch zu betrachten.

Wo ist die Smart-Home-Technologie bereits auf dem Markt vertreten?

Bei intelligenten Wohnsystemen handelt es sich um einen boomenden Sektor und es sind schon jetzt diverse Firmen im Smart Home Segment vertreten. Bei einer Vielzahl handelt es sich um Anbieter für Gebäudeautomationssysteme, wobei es im Wesentlichen um die Steuerung von Einrichtungen in privaten und auch geschäftlichen Häusern geht.

Hier werden zum Beispiel Systeme angeboten welche Hauseinrichtungen wie Heizungen, Jalousien oder Alarmanlagen bedarfsgerecht steuern können. So kann unter anderem die Heizung so eingestellt werden, dass sie sich selbstständig anschaltet bevor der Nutzer eintrifft, sodass dieser bei seiner Ankunft optimal beheizte Räume vorfindet. Weiterhin gibt es Jalousien, die über Sensoren den Lichteinfall messen und auf dieser Grundlage automatisch herauf- oder herunterfahren.

Ebenfalls jetzt schon sehr beliebt ist die Vernetzung von Unterhaltungselektronik. Ein Beispiel ist hier zum Beispiel die zentrale Speicherung von Mediendateien - beispielsweise in der Cloud oder auf einem Heimserver - was es ermöglicht, selbige von sämtlichen Geräten im Haushalt abrufen zu können.

Welche Smart-Home-Technologien werden in der Zukunft das Leben vereinfachen?

Zwar handelt es sich bei den meisten Smart-Home-Technologien bereits jetzt schon um revolutionäre Systeme, allerdings steckt der Sektor aktuell noch in den Kinderschuhen, sodass in der Zukunft noch wesentlich größere Innovationen zu erwarten sind.

Wohin die Reise gehen kann, zeigen bereits jetzt schon die ambitionierten Ziele junger Start-Ups. Insbesondere die Stadt Aachen erweist sich hier mit Hilfe von diversen Unternehmen als perfekte Entwicklungsumgebung für die Ideen von Morgen. Kurzfristig gesehen ist dabei wohl das wichtigste Ziel, die Smart-Home-Technologie für so viele Menschen wie möglich erschwinglich zu machen, da die Systeme aktuell noch durch verhältnismäßig hohe Kosten gekennzeichnet sind.

Langfristig strebt der Sektor eine möglichst vollständige Automatisierung der alltäglichen Abläufe ab, sodass der Nutzer maximalen Komfort genießt und von einer deutlichen Zeitersparnis profitiert. So könnten intelligente Systeme in einigen Jahren nicht nur Alarmanlage, Heizung und Beleuchtung regulieren, sondern beispielsweise ebenfalls selbständig den Hausputz übernehmen und gleichzeitig dem Nutzer rechtzeitig zum Feierabend die Badewanne volllaufen lassen.

Zusammengefasst stellt der Sektor des intelligenten Wohnens einen der spannendsten Entwicklungsbereiche mit großem Zukunftspotential dar. Schon jetzt bieten Smart-Home-Systeme einen erhöhten Komfort und steigern spürbar den Lebenskomfort.

Allerdings befindet sich die Entwicklung gerade erst im Anfangsstadium, sodass hier in Zukunft spannende Innovationen zu erwarten sind. Besonders wichtig wird hier zudem, dass man immer im Hinterkopf behalten sollte, dass die Privatsphäre durch solche Technologien leiden wird. Ein kritisches Auge sollte man deshalb stets offen halten.

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