Smart Home: Das Zuhause von unterwegs steuern

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Berlin. Dunkle Gewitterwolken ziehen herauf, und im Büro wird es einem schlagartig klar: Die Dachfenster zu Hause stehen sperrangelweit offen. Was tun? Schnell ins Auto springen und nach Hause fahren? Es geht auch einfacher:

Ein Fingerwisch auf der Smartphone-App genügt und die Fenster schließen sich wie von Zauberhand – willkommen im smarten Zuhause!

Was ist ein Smart Home?

Das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) ist die nächste große Entwicklung in der digitalen Welt. Dazu gehört auch das Smart Home. Was sich genau dahinter versteckt, erklärt Dirk Geigis, Pressesprecher beim Automationsspezialisten Somfy:

"Smart Home erlaubt die Ansteuerung der kompletten Haustechnik über eine internetbasierte Schaltzentrale. Alle Produkte – Rollläden, Heizung, die Beleuchtung etc. – sind miteinander verknüpft und führen zu bestimmten Uhrzeiten oder bei entsprechenden Sensorwerten vordefinierte Aktionen aus. Auch von unterwegs ist man jederzeit im Bilde, ob zu Hause alles in Ordnung ist und kann auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren.“

Was gehört zu einer Smart Home Ausstattung?

Wenn morgens die Kaffeemaschine per Timer automatisch startet, handelt es sich noch nicht um eine Smart Home-Installation. Dazu bedarf es der  gegenseitigen intelligenten Verknüpfung der einzelnen Komponenten. Andererseits braucht auch nicht gleich das ganze Haus vernetzt zu werden.

Systeme wie TaHoma sind modular aufgebaut – zur Erweiterung braucht es keine zusätzlichen Steuerleitungen. Benötigt wird als Grundausstattung eine Smart Home Box, die einfach mit dem Router verbunden wird. Über eine grafische Benutzeroberfläche lassen sich die digital verknüpften Geräte entweder einzeln ansteuern oder ganz intuitiv zu persönlichen Wohnszenarien zusammenfügen.

Dank Wi-Fi bzw. WLAN, das heute in nahezu jedem Haushalt vorhanden ist, lassen sich Gebäude mühelos nachrüsten. Viele Komponenten können nachträglich mit Sensoren und Funkempfängern versehen werden. Falls nicht, lassen sich vorhandene Antriebe gegen funkgesteuerte austauschen.

Ein Smart Home bietet viele Vorteile

Mehr Komfort, Entspannung, Sicherheit und Energieeffizienz – so fasst Dirk Geigis die Vorteile eines Smart Home-Systems in wenigen Worten zusammen. Die programmierten Abläufe werden automatisch ausgeführt, sodass die Bewohner sich um nichts mehr kümmern müssen.

Beispielsweise simuliert das Smart Home während des Urlaubs die Anwesenheit der Bewohner, indem sich die Beleuchtung zu verschiedenen Uhrzeiten an- und ausschaltet und die Rollläden hoch- und runterfahren. Erfasst ein Öffnungs- oder Bewegungsmelder einen Eindringling, schließen die Rollläden, die Beleuchtung geht an und die Bewohner werden sofort per E-Mail benachrichtigt. Angesichts der steigenden Einbruchskriminalität in Deutschland ein ganz wichtiger Sicherheitsfaktor, der Einbrecher zuverlässig abschreckt.

Auch wenn es um das Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz geht, punktet TaHoma: Je nach Wetterlage halten beispielsweise die Rollläden die Hitze oder Kälte draußen und die Heizung schaltet bei gekippten oder offenstehenden Fenstern selbstständig in den Sparmodus: Die Energiekosten  werden dadurch spürbar gesenkt.

Ebenso nützlich ist die Möglichkeit des Fernzugriffs: So lässt sich zum Beispiel über eine Außenkamera kontrollieren, wer vor der Tür steht und Einlass begehrt. Wenn der Postbote ein wichtiges Paket abgeben möchte oder ein Familienmitglied seinen Schlüssel vergessen hat, kann die Haustür auch aus dem Büro geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden.

Um die Sicherheit der Daten muss man sich dabei keine Gedanken machen: Wie beim Online-Banking werden alle Verbindungen per HTTPS verschlüsselt. Seriöse Hersteller wie Somfy lassen ihre Systeme zudem regelmäßig von unabhängigen Sicherheitsunternehmen aus der IT-Branche überprüfen.

Ein Smart Home muss nicht teuer sein

Bleibt noch die Frage nach den Kosten: Die Smart Home Ausstattung einer Wohnung oder eines Hauses ist aufgrund der verwendeten Funktechnik relativ kostengünstig. Da keine zusätzlichen Kabel verlegt werden müssen, fallen auch keine aufwendigen baulichen Maßnahmen an. Außerdem erlaubt es der modulare Aufbau, zunächst die wichtigsten Bereiche auszurüsten und später nach Belieben weitere Komponenten zu installieren.

Das intelligent vernetzte Zuhause bietet ein deutliches Plus an Sicherheit und Energieeinsparung – die Ausgaben können sich schon schnell amortisieren.

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