Frankfurt - Ökologie und Nachhaltigkeit bei Parkett

Ökologie und Nachhaltigkeit bei Parkett

Von: vo
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Frankfurt. Immer wieder finden sich negative Schlagzeilen in den Medien über den begehrten Rohstoff Holz und wie sich Konsumenten verhalten sollten. Das verunsichert, zumal bei der Überlegung einen Parkettboden anzuschaffen, Gedanken über Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei vielen Bundesbürgern eine große Rolle spielen.

Holz ist ein ständig nachwachsender Rohstoff, auch für die Produktion von Parkett. Nachhaltigkeit ist längst kein angesagter Trend mehr, sondern ein fixer Bestandteil unseres Lebens. Auch die Innungsbetriebe, Unternehmen und Hersteller prüfen bei allen Schritten, ob ausreichende Nachhaltigkeit gegeben ist.

Nachhaltigkeit bedeutet, dass für die Produktion nicht mehr Bäume genutzt werden als nachwachsen können. Die Ressourcen werden knapper, das ist hinlänglich bekannt und das zwingt auch Industrie und Verbände zu höherer Aufmerksamkeit. Die Brandrodung in großen Gebieten des Regenwalds folgte dem Boykott von Importhölzern. Also war ein Lösung gefragt, die der Forstwirtschaft ebenso nutzt wie den Erzeugern, aber dennoch zu einer Reduktion des Raubbaus von Wäldern führt. Es wurden Institutionen gegründet, deren große Aufgabe die Sicherung und Kontrolle von effektiv umgesetzter Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft ist.

Die wohl bekannteste Schutzvereinigung ist der FSC, Forest Stewardchip Council, der zu Beginn der 90er Jahre in Bonn gegründet worden ist. Internationale namhafte Umweltorganisationen wie der WWF oder Greenpeace unterstützen den FSC, der bisher über 100 Millionen Hektar Waldflächen zertifizieren konnte. Eine beachtliche Leistung, die Nachhaltigkeit pur bedeutet. Als engagierter Konsument lohnt es sich durchaus, beim Parkettleger nachzufragen, wo er welche Produkte einkauft oder man orientiert sich selbst bei Anbietern, wie es um die Nachhaltigkeit der angebotenen Produkte bestellt ist. So kann man einen aktiven Beitrag leisten und unterstützt die Zukunft der Waldflächen auf unserem Planeten - ein guter Gedanke, wenn man daheim sitzt und seinen geliebten Parkettboden betrachtet.

Eine Alternative wäre ein Bodenbelag wie Kork, denn die Korkeiche muss nicht gefällt werden, um den Kork zu gewinnen und das nicht nur einmal, sondern bis zu 15 Mal. Wer sich entschlossen hat, einen Parkettboden zu nehmen und sich informieren möchte, woher das bezogene Holz ist und ob es aus einem nachhaltig kontrollierten Abbau stammt, sollte beim Verkäufer mit gutem Gewissen nachhaken und sich ausführlich beraten lassen. Jeder hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck und ist sich nicht jedes Mal darüber bewusst.

Bei einer weitreichenden Entscheidung wie der, ob man Parkett nimmt oder lieber doch Teppich, sollte man letztendlich auch auf sein Bauchgefühl hören. Was hilft es aber, Kork zu nehmen, wenn man nicht glücklich wird damit? Mit dem Wunsch, einen glänzenden schönen Parkettboden in seinem Wohnzimmer zu haben, sollte man sich trotz Nachhaltigkeit im Zweifelsfall lieber selbst treu bleiben und den Parkettboden wählen. Er ist einer der langlebigsten Bodenbeläge überhaupt und gewinnt auf längere Sicht das unbewusste Kostenduell anderer Beläge, die man vielleicht öfter wechseln möchte als Parkett.

Eine große Auswahl an Parkettböden finden Sie beispielsweise im Onlineshop bei Parkett Werk

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