Hamburg - Mehr Wohnraum dank Wintergarten: So klappt's mit dem Anbau

Mehr Wohnraum dank Wintergarten: So klappt's mit dem Anbau

Von: vo
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Wintergarten
Ein Wintergarten kann zusätzlicher Wohnraum oder die Erweiterung der Terrasse für schlechte Tage sein. Foto: dpa

Hamburg. Ein Wintergarten ist lichtdurchflutet, hebt die Grenze zwischen drinnen und draußen auf und bietet ein atmosphärisches Wohngefühl. Zudem vergrößert er als zusätzlicher Raum die Wohnfläche - zu vergleichsweise niedrigen Kosten. Was Sie bei der Planung eines Wintergartens beachten sollten und mit welchen Ausgaben Sie zu rechnen haben, lesen Sie hier.

Vorteile eines Wintergartens

Im Wintergarten sitzen Sie geschützt drinnen und gleichzeitig fast draußen. Definitiv eine Steigerung der Wohnqualität. Ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit, durch die Glasscheiben sind Sie der Natur ganz nah und bleiben trotzdem von Witterungseinflüssen verschont. Das schafft Flexibilität. Möglich macht das die umfangreiche Glasfassade aus Isolierglas sowie Flügel- oder Schiebetüren, die sich bei Bedarf weit öffnen lassen. Die Rahmenkonstruktion besteht je nach Ausführung aus Aluminium, Holz oder Kunststoff.

In der kalten Jahreszeit punktet ein Wintergarten zusätzlich mit seinem natürlichen Heizeffekt. Die einfallenden Sonnenstrahlen heizen den angebauten Glaskasten auf - und die angrenzenden Wohnräume gleich mit. Das hilft beim Energiesparen und verbessert die Energiebilanz. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihren Wintergarten möglichst energieeffizient planen.

Den Anbau planen

Wenn Sie einen Wintergarten an Ihr Haus anbauen, sollte er auf jeden Fall optisch zum Stil des Hauptgebäudes passen. Dabei ist vor allem die Größe maßgeblich. Der Anbau sollte weder zu groß noch zu klein sein - sonst wirkt es nicht harmonisch.

Eine Möglichkeit ist es, die bereits vorhandene Terrasse als Grundfläche zu nutzen. Das macht ein zusätzliches Fundament entbehrlich. Es sei denn, die Terrasse ist nicht ausreichend tragfähig, nicht ebenerdig oder nicht ausreichend gegen Kälte und Feuchtigkeit isoliert. Dann muss ein Fundament gegossen werden.

Die Kosten eines Wintergartens belaufen sich grob auf etwa 10.000 Euro im Eigenbau. Zwischen 15.000 und 25.000 Euro kostet ein hochwertiger, schlüsselfertiger Wintergarten inklusive Aufbau. Je nach Ausführung und Design sind natürlich nach oben keine Grenzen gesetzt. Mit Kosten von 500 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter sollten Sie kalkulieren.

Mehr über den Wintergarten-Anbau, Bau-Formalitäten sowie Finanzierungsmöglichkeiten erfahren Sie im Wohnglück Themenspecial.

Zwei Typen von Wintergarten

Grundsätzlich unterscheidet man Wohnwintergarten und Kaltwintergarten. Der Wohnwintergarten wird ganzjährig beheizt und muss dementsprechend gut gedämmt sein, um Wärmeverluste zu verhindern. Der Kaltwintergarten hingegen ist vom Haupthaus thermisch abgekoppelt. Einzige Wärmequelle im Winter sind die einfallenden Sonnenstrahlen.

Beide Wintergarten-Varianten sollten mit Markisen, Jalousien oder -bei Südausrichtung - mit speziellem Sonnenschutzglas ausgestattet sein. Sowohl die Außenbeschattung als auch das Sonnenschutzglas haben ihre Vor- und Nachteile. Fest steht: Mit einem Sonnenschutz lässt sich die Wärme im Inneren gut regulieren und eine Überhitzung im Sommer vermeiden. Eine Klimaanlage hilft natürlich zusätzlich. Beim Lüften gilt, was auch für die Wohnräume im Haus gilt: Besser alle Fenster kurz öffnen, als ein Fenster dauerhaft zu kippen.

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