Komfortabel Wohnen auf wenig Fläche

Von: rd
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Wohnzimmer
Foto: decor8 holly / CC BY 2.0

Berlin. Der Wohnungsmarkt in den Großstädten und Ballungsgebieten ist angespannt. Die Mietpreise steigen, zugleich wächst die Anzahl an Menschen, die eine Wohnung alleine bewohnen. Für viele soll die eigene Wohnung vor allem bezahlbar sein – dafür wird zunehmend auch auf Wohnfläche verzichtet.

Die Nachfrage nach kompakten Wohnungen steigt. Doch sind sie wohlüberlegt eingerichtet und wird der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt, dann muss auch in kleinen Wohnungen niemand auf Komfort verzichten.

Möbel für kleine Räume

Möbelkonzerne reagieren auf den gegenwärtigen Trend und bieten zunehmend kompakte Möbel an. Viele solcher Möbel entsprechen den geänderten Platzansprüchen der Kunden, sind aber dennoch komfortabel. Die aktuell bevorzugten Sofas sind beispielsweise rund 30 Prozent kleiner als die Modelle vor 5 Jahren. Gespart wird dabei nicht an der Sitzfläche und damit der Bequemlichkeit, sondern stattdessen bei den Rücken- und Seitenlehnen.

Diese verkleinerten Sofa-Modelle ähneln damit den zierlichen Modellen aus den 1960er-Jahren. Kleiner werden ebenso die Betten: 1,40 oder nur 1,20 Meter breite Betten statt ausladender XXL-Modelle findet man in immer mehr Schlafzimmern. Diese Betten beanspruchen kaum Platz im schmal geschnitten Schlafzimmer und trotzdem können zwei Personen darin schlafen.

In Ein-Personen-Haushalten erfreuen sich zudem Schrankbetten großer Beliebtheit. Diese klappt man tagsüber in die Schrankwand ein, sodass die Fläche für andere Dinge genutzt werden kann. Weiteren Platz sparen Möbelkäufer, wenn sie auf schmale, aber möglichst hohe Regale und Schrankelemente setzen. Was Schränke, Vitrinen betrifft, sind außerdem Schiebetüren deutlich platzsparender als Aufklapptüren.

Einrichtungstipps für kleine Räume

Durch die richtige Wandgestaltung wirken auch kleine Räume oft deutlich weniger beengend. Eine durchdachte Farbgestaltung lässt jedes Zimmer größer erscheinen. Weiß, Beige oder ein zarter Pastellton sind die besten Wandfarben für kleine Räume. Wenn das zu eintönig wirkt, lassen sich mit Bildern gezielt Akzente setzen.

So kann man zum Beispiel bei WhiteWall eigene Fotos auf Acrylglas oder Aluminium drucken lassen. Das verleiht dem Raum Individualität. Ein oder zwei Lieblingsbilder reichen. Denn hängt zu viel an der Wand, wirkt der Raum oft überladen.

Gleiches gilt für Möbelstücke und Dekoartikel. Bei den Möbeln sollte man sich genau überlegen, was man wirklich braucht. Es muss nicht immer die komplette Ausstattung mit Schrankwand, Regalen, Couchtisch, Sofagarnitur, Sideboards, TV- und HiFi-Anlage sein. Bei der Deko sollte man sich auf handverlesene Eye-Catcher beschränken. In kleinen Räumen zählt jeder Zentimeter. Zu viele Gegenstände lassen solche Räume eher unordentlich statt wohnlich aussehen.

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