Home sweet home!

Von: vo
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Berlin. Des Deutschen liebstes Domizil gleich nach dem Urlaubsziel ist seine Wohnung. Nicht verwunderlich, dass sich Wohntrends und Accessoires für das gemütliche Heim zu gefragten Artikeln entwickelt haben.

 Heute kauft man nicht mehr einfach einen Teppich, sondern ein kuscheliges Teil, das den Look des Heims unterstreicht. Gemütlichkeit und Behaglichkeit sind beliebte Faktoren bei der Entscheidung, welches Möbelstück gekauft wird. Ob Loft, Reihenhaus oder Eigentumswohnung: Tatsächlich überlegen 35 Prozent der Bundesbürger, neue Möbel oder Dekorationsgegenstände wie Lampen, Bilder oder Spiegel zu kaufen. Vor allem jüngere Menschen lieben nicht nur das Shoppen von Kleidung, Unterhaltungselektronik und Kosmetika, sondern auch die gemütliche Einkaufstour durch die deutschen Möbelhäuser. Dabei lassen sich die Konsumenten genügend Zeit und widmen mehr als zwei Stunden auf eine gut fundierte Kaufentscheidung.

16 Prozent der kauflustigen Bundesbürger surfen vor ihrem Besuch sogar im Internet, um sich über das Möbelhaus oder den Einrichtungsladen genauer zu informieren. Das Objekt der Begierde wird online einem genauen Check oder einem Vergleich unterzogen, bevor es dann tatsächlich im Laden genauer ins Auge gefasst oder auch ge kauft wird. Also ist zumindest jeder 5. Deutsche kein Freund von spontanen Einkäufen, ob Bett, Schrank oder Couchtisch.

Bevor tatsächlich gekauft wird, prüfen gut 40 Prozent die aktuellen Angebote, Schnäppchen, Schlussverkauf und Inserate in den Kleinanzeigen. Knapp die Hälfte achtet also bewusst auf Preise und mögliche Sparmöglichkeiten, wenn es um die Einrichtung von Wohnung oder Eigenheim geht. Das Heim neu zu stylen zählt in diesem Jahr zu einer beliebten Freizeitgestaltung, aber das Interesse gilt 2015 auch Elektrohaushaltsgeräten.

Die erste Wohnung erklärt den hohen Anteil der 18- bis 30-jährigen Konsumenten, die ihr neues und vor allem eigenes Reich einrichten möchten. Ältere Menschen über 60 Jahre investieren weniger ins Heim, lediglich 18 Prozent der älteren Bundesbürger überlegen Neuerungen daheim und sparen bewusst bei Produkten, die nicht unbedingt notwendig sind.

Die Entscheidungsfreudigkeit bei Möbeln nimmt tatsächlich mehr Zeit in Anspruch als im Baumarkt. Hier fällt die Kaufentscheidung in knapp 90 Minuten, wogegen es bei Computern und Fernsehgeräten deutlich länger dauert als bei Einrichtungsgegenständen.

Ob der neue Flachbildfernseher oder der Kühlschrank tatsächlich gekauft wird, steht in mehr als drei Stunden fest. Vor fünf Jahren wurde rascher gekauft als heute. Die Europäer sind begnadete Schnäppchenjäger. 40 Prozent möchten zwar shoppen, aber zum Schnäppchenpreis und dafür nimmt der aktive Konsument in Kauf, dass die Online-Recherche Zeit kostet. Obwohl die Wirtschaftslage in vielen Ländern Europas nicht immer rosig ist, zeigt das Trendbarometer zumindest bei den Ausgaben für Möbel und Deko deutlich nach oben.

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