Berlin - Gesund leben und fühlen im neuen Haus

Gesund leben und fühlen im neuen Haus

Von: vo
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Pollenallergiker
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Berlin. Allergikerhäuser lassen ihre Bewohner besser durchatmen und bieten mehr Lebensqualität.

Schniefnasen, Berge von Taschentüchern und heftige Niesattacken - das Leben von Allergikern ist vor allem in der Pollensaison kein Zuckerschlecken. Die winzigen Sporen setzen sich in den Atemwegen fest und machen den allergiegeplagten Menschen das Leben zur Hölle. Sobald die ersten Blüten durch die Luft wehen geht es los und kann sich über Wochen und Monate hinweg erstrecken.

Eine richtige Heilung durch Medikamente oder Therapien gibt es nicht. Allergiker können sich nur auf den Pollenflug vorbereiten. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) versorgt die Betroffenen regelmäßig mit Informationen über bevorstehenden Pollenflug. Allerdings können allergiegeplagte Menschen den Pollen nicht einfach ausweichen, zumindest nicht im Freien. Aber im Wohnraum sehr wohl. In so genannten Allergikerhäusern ist die Belastung durch Allergene signifikant verringert.

Pollenallergiker profitieren beispielsweise von hocheffizienten Lüftungsanlagen. Diese Lüftungsanlagen sind mittlerweile Standard bei Niedrigenergie-, Passiv- und PassivPlus-Häusern. Sie sorgen für die ständig angepasste Lüftung im Haus. Ein einfaches "Fenster aufreißen" würde nämlich die sorgsam ausgewogene Energie- und Wärmebilanz dieser Häuser stören. 

Ein für Allergiker sehr positiver Nebeneffekt: Diese Lüftungsanlagen sind zusätzlich mit Pollenfiltern ausgerüstet, die den allergrößten Teil der Allergie auslösenden Pollen abhalten. Sie müssen natürlich regelmäßig gewartet und ausgetauscht werden, damit sie ihre volle Funktionsfähigkeit entfalten und beibehalten können.

Für Asthmatiker sind diese Lüftungsanlagen ebenfalls sehr effektiv. Denn sie filtern nicht nur Pollen und Sporen aus der Luft, sie halten auch Feinstäube effektiv in ihrem engmaschigen Netz zurück. Dadurch werden die Atemwege von Asthmatikern nachhaltig geschont und entlastet.

Durch die automatische Regulierung der Lüftungsanlage ist außerdem ein konstant angenehmes Raumklima gewährleistet. Es wird vor allem nicht zu feucht. Und das hat gleich zwei positive Aspekte.

Hausstaubmilben gedeihen nämlich besonders gut in feucht-warmen Gefilden, unter anderem deshalb nisten sie sich so gerne in Bettwäsche ein. Eine optimal regulierte Raumluft reduziert die Zahl der Hausstaubmilben aber beträchtlich. Eine echte Wohltat für alle, die gegen Hausstaub allergisch sind. Genau genommen reagieren diese Menschen allergisch auf den Kot der Hausstaubmilbe.

Der zweite positive Aspekt eines gut regulierten Raumklimas ist die deutliche Reduzierung von Schimmelsporen in der Luft. Durch die Lüftung wird eine Schimmelbildung im Haus effektiv verhindert. Schimmelsporen gelten als hochbelastend für die Atemwege und stellen ein echtes Gesundheitsrisiko dar.

Nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch enorm praktisch ist der Zentralstaubsauger, der in einem Allergikerhaus nicht fehlen sollte. Ein regulärer Staubsauger - egal ob mit oder ohne Beutel - kann mit noch so viel Saugkraft ausgestattet sein. Ein Großteil der aufgesaugten Stäube und Feinpartikel wird "hinten" wieder rausgepustet.

Zwar sieht es so aus, als würde der Staubsauger vorne mit dem Saugrohr allen Schmutz "wegfressen", doch tatsächlich verwirbelt er den Schmutz nur und verteilt ihn im Raum. Für Allergiker kein Vergnügen. Beim Zentralstaubsauger sind alle Räume mit gut erreichbaren Anschlüssen ausgerüstet, an die dann jeweils der Saugschlauch mit einem normalen Staubsaugeraufsatz angeschlossen wird.

Schluss mit dem lästigen Hinterherziehen vom Staubsauger. Auch eine Wohltat für die Ohren, denn der Kompressor ist nicht zu hören, nur das relativ leises Surren im Saugschlauch. Die Luft wird nicht im Raum verwirbelt, sondern zentral aus dem Haus nach außen geleitet, sodass die luftbelastenden Stäube aus dem Haus sind.

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