Gartengestaltung mit Natursteinen, Stauden und Kräutern

Von: ms
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Berlin. In nahezu jedem Garten finden sich Steine unterschiedlichster Größe und Art. Steine sind ideal zur Gestaltung von Wegen und Beeten. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Besonders schön wirken Natursteine, die gern für Beeteinfassungen, Terrassen, Trockenmauern, Teichumrandung oder Wasserfälle eingesetzt und mit Stauden und Kräutern wunderbar kombiniert werden. Dabei können zauberhafte, naturnahe Naturgärten entstehen.

Natursteine gliedern den Garten und setzen Pflanzen Grenzen

Beeteinfassungen aus Naturstein wirken natürlich und lassen sich aufgrund ihres Stils unkompliziert in jeden Garten integrieren. Ob in der Umrandung leicht erhöhter Beete, als Hochbeeteinfassung oder als Trockenmauer zur Abgrenzung zu anderen Gartenbereichen, Natursteine besitzen in jeder Hinsicht eine besondere Ausstrahlung, die jeden Gartenbereich aufwertet.

Beeteinfassungen können zum Beispiel mit Basalt, Granit oder Sandstein gestaltet werden. Die Natursteine besitzen eine lange Lebensdauer und sind sehr robust und wetterfest. Zudem sind sie pflegeleicht und sorgen für eine dauerhafte Abgrenzung von Beeten und Gartenbereichen.

Hoher Arbeitsaufwand

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch bei der Gestaltung mit Natursteinen. Der Arbeitsaufwand für eine Beetumrandung ist sehr hoch. In der Regel wird dafür ein Graben ausgehoben und ein Kiesbett angelegt, auf dem eine Schicht Beton aufgegossen wird. Sobald der Beton richtig getrocknet ist, werden darauf die Natursteine gesetzt und in die richtige Position gebracht. Die Entschädigung für die Arbeit sind die Pflanzen, die später im Beet prächtig gedeihen und blühen.

In vielen Fällen bauen Hobbygärtner Trockenmauern oder Beetumrandungen ohne dieses Fundament. Dann hat das Unkraut wie zum Beispiel Giersch jedoch ein leichtes Spiel und kann mit seinen langen Wurzeln unter den Steinen hindurchwuchern.

Hart- und Weichgestein

Natursteine lassen sich in Hartgestein und Weichgestein unterteilen. Die Unterscheidung ist sehr hilfreich für die Bearbeitung und den Einsatz der Steine. Zum Hartgestein zählen beispielsweise die Natursteinarten Quarz, Granit, Porphyr und Basalt. Weichgesteine sind zum Beispiel Sandstein, Marmor und Kalkstein.

Pflegeleichte Stauden für Beete mit Natursteinumrandung

Stauden, die einen sonnigen Standort mögen und wunderschön zu Natursteinen passen, sind zum Beispiel Fetthennen, die es in unterschiedlichen Farbtönen gibt. Sie blühen im August und wirken selbst im Herbst mit ihren dickfleischigen Blättern und herrlichen Blüten sehr dekorativ. Eine wunderschöne Kombination ergibt sich im Natursteinbeet mit Storchschnabel, Katzenminze, Sonnenbraut und verschiedene Farben von Monarden und Agastachen.

Steingartenbeete

Für einen Steingarten eignen sich triste und steil abfallende Standorte im Garten besonders gut. In flachen Gartenbereichen lassen sich jedoch ebenso schöne Steingärten anlegen. Die Grundlage für Steingartenbeete bilden Geröll, Findlinge und Schotter bzw. Ziersplitte, die meist mit alpinen und trockenheitsresistenten Pflanzen kombiniert werden. Blaukissen, Hauswurz, Mauerpfeffer und Sandthymian gedeihen zum Beispiel prächtig in einem Steingartenbeet.

Kräuterschnecken oder Kräuterspiralen

Kräuterspiralen oder sogenannte Kräuterschnecken sind eine Oase für Kräuterliebhaber. Die Umrandung der spiralförmig angelegten Hochbeete besteht ausschließlich aus Steinen und lässt sich aus mittelgroßen und etwas kleineren Natursteinen recht schnell selbst anlegen. In diesen Kräuterbeeten wachsen Heilpflanzen und Küchenkräuter auf engem Raum. Kräuterspiralen waren schon im Mittelalter bekannt, zum Beispiel als Kräutergarten in Burganlagen.

Grobe Aufteilung der Bereiche einer Kräuterspirale

Am Fuß einer Kräuterspirale liegt meist ein Miniteich, um darin beispielsweise Wasserminze und Brunnenkresse anzubauen. In den Steinfugen der Spirale wächst zum Beispiel Thymian. Die anschließende Feuchtzone ist durchlässig und humusreich. Hier lassen sich Sauerampfer, Petersilie und Kerbel anpflanzen.

Weiter oben in der Spirale schließt die normale Zone an, die mit Kompost angereichert wird und in der Zitronenmelisse und Schnittlauch gedeihen. Ganz oben auf der Spitze der Kräuterspirale befindet sich die mediterrane Zone mit einer guten Drainage aus Kies. Hier wachsen Rosmarin, Oregano, Salbei und Estragon.

Die Farbe der Natursteine passt sich im Gegensatz zu Beton im Laufe der Jahre an das Umfeld an. Auf der Sonnenseite bleibt ihre Farbe länger beständig und dunkelt nur mit der Zeit etwas nach. Auf der Schattenseite verfärben sich die Steine leicht grünlich oder bräunlich. Damit integrieren sich Natursteine nach und nach in die Umgebung.

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