Die erste Wohnung: Wie Studierende eine Bleibe finden, in der sie sich wohlfühlen

Von: vo
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Wohnung
Foto: unsplash.com/@eduardmilitaru

Berlin. Regelmäßig zum Semesterbeginn werden Universitätsstädte von Erstsemestern überrannt. Wenn ein ganzer Jahrgang neuer Studierender gleichzeitig ein günstiges, zentrales und möglichst cooles Zuhause sucht, wird es auf dem Wohnungsmarkt eng.

Wer ein paar Tipps beherzigt, hat dennoch gute Chancen auf bezahlbaren und schönen Wohnraum

In welcher Wohnung macht das Lernen Spaß?

Das Leben in vollen Zügen genießen zu dürfen, ist das Privileg der Jugend. Trotz aller Partylaune ist es aber wichtig, sich möglichst früh die Frage zu stellen, in welcher Wohnung nicht nur das Feiern wilder Studentenpartys, sondern auch das Lernen Spaß macht. Kleine Wohnungen in Szenebezirken und in unmittelbarer Uni-Nähe sind sehr beliebt - und meist entsprechend teuer.

Wer bereit ist, ein paar Kilometer mit dem Bus oder Fahrrad zu fahren, um in den Hörsaal oder in den angesagten Studentenclub zu kommen, darf sich über geringere Mietpreise und mehr Ruhe zum Lernen freuen. Es lohnt sich also, den Suchradius zu vergrößern. Doch wie finden Erstsemester nun eine Wohnung und überzeugen den Makler von ihren Qualitäten?

Wohnungssuche: Gutes Timing ist (fast) alles

Pünktlich zu Semesterbeginn gibt es oft nur wenige Unterkünfte, die schön und preiswert sind. Studierende, die sich allerdings ein paar Monate eher auf die Suche nach Wohnungen begeben, finden meist eine große Auswahl an bezahlbaren Wohnungen mit Wohlfühlatmosphäre. Außerdem haben sie dann ausreichend Zeit, ihre ersten eigenen vier Wände hübsch einzurichten und sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen.

Die Eltern als Bürgen für Mietzahlungen einsetzen

Häufig verdienen Studierende zu wenig Geld, um sich eine eigene Wohnung leisten zu können, oder sie arbeiten in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen. In diesen Fällen lohnt es sich, wenn die Eltern ebenfalls zur Wohnungsbesichtigung erscheinen und eine Bürgschaftserklärung unterschreiben. Makler und Wohnungsbesitzer begrüßen es, wenn Mutti und Vati schriftlich zusichern, dass sie im Notfall für die Mietzahlung des längst volljährigen Kindes aufkommen.

Wer zur Wohnungsbesichtigung seine Eltern nicht mitbringen kann, sollte wenigstens eine unterschriebene Mietbürgschaft in der Tasche haben. Generell machen vollständige und ordentlich ausgefüllte Unterlagen auf Makler einen guten Eindruck.

Immobilienmakler können potenzielle Mieter meist auf den ersten Blick gut einschätzen. Aus diesem Grund sollten Interessenten stets ehrlich bleiben und authentisch auftreten. Bei aller studentischer Lockerheit sollte man sich ordentlich anziehen, freundlich auftreten und beim Händedruck beherzt zugreifen. Wenn es mit der Wohnungssuche nicht klappt, heißt es, Ruhe zu bewahren. Meist ergeben sich erträgliche Zwischenlösungen. Und nach einem Vierteljahr sieht die Wohnraumsituation ja auch schon wieder ganz anders aus.

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