München - Das richtige Garagentor finden

Das richtige Garagentor finden

Von: rd
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Garangentor
Das Deckensektionaltor überzeugt durch Modernität. Foto: wolfields (CC0-Lizenz) / pixabay.com

München. Eine Garage ohne Garagentor ist wie ein Sommer ohne Sonne - es fehlt einfach etwas. Immerhin gilt auch die Garage als Aufbewahrungsort, an dem mehr als nur das eigene Auto sicher stehen soll.

Eine Garage ohne Garagentor ist wie ein Sommer ohne Sonne - es fehlt einfach etwas. Immerhin gilt auch die Garage als Aufbewahrungsort, an dem mehr als nur das eigene Auto sicher stehen soll. Für Motorrad, Werkzeug und die Fahrräder besteht nur dann ein sicherer Schutz vor Diebstahl, Wind und Wetter, wenn die Garage durch ein solides Tor verschlossen werden kann. Hausbesitzer haben die Qual der Wahl, denn im Bereich der Tore und Antriebe gibt es einige Möglichkeiten.

Verschiedene Garagentor-Arten

Gleich drei verschiedene Tor-Gattungen bieten sich Hausbesitzern, wenn die Garage gesichert werden soll. Die unterschiedlichen Tore weisen, jedes für sich, ganz eigene Charakteristika auf, die sich für den jeweiligen Einsatz besser oder auch weniger gut eignen. Auch preislich unterscheiden sich die Torarten deutlich voneinander. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, um gleich ein ganzes Haus als Garage zu nutzen, wie in diesem Artikel erklärt, kann in günstige Alternativen investieren.

Die erste Art Garagentor gibt es schon seit vielen Jahren. Für das klassische Schwingtor entscheiden sich Hausbesitzer nicht mehr ganz so häufig, denn moderne Alternativen bieten Vorteile. Dennoch ist diese Gattung durchaus eine Möglichkeit, die eigene Garage sicher zu verschließen. Beim Schwingtor befindet sich ein einzelnes, nicht unterteiltes Tor vor der Garagenöffnung. Soll die Garage geöffnet werden, wird das Tor leicht angehoben und dann an die Garagendecke "geschwungen". Dies ist sowohl mit reiner Muskelkraft als auch mittels eines speziellen Garagentorantriebs möglich.

Ein Schwingtor eignet sich besonders dann, wenn die Kosten für die Garagensicherung gering gehalten werden sollen. Problematisch kann der Einsatz eines Schwingtores jedoch werden, wenn ein Auto direkt vor der Garagenöffnung in der Auffahrt steht. Das Schwingtor braucht für den Schwung nach oben und unten ein wenig Platz. Steht betreffendes Fahrzeug zu dicht davor, ist schnell ein Kratzer in der Motorhaube.

Mit dem sogenannten Deckensektionaltor entscheiden sich Hausbesitzer für die wohl modernste Variante. Dieses Tor gliedert sich in mehrere Sektionen und kann ohne zusätzlichen Platzbedarf geöffnet und geschlossen werden. Über Führungsschienen an den Seiten schieben sich die einzelnen Sektionen nacheinander an die Garagendecke. Die Kette, die das Deckensektionaltor bewegt, wird in aller Regel durch einen Motor betrieben.

Da diese Tor Art jedoch nicht nur modern, sondern auch aufwändig konstruiert ist, liegen die Kosten deutlich über denen für andere Torarten. Auch die Wartung ist etwas komplizierter und zeitintensiver. Um das Deckensektionaltor zu betreiben, braucht es elektrische Geräte, weswegen auch die leicht erhöhte Störanfälligkeit beachtet werden muss. So sollten Hausbesitzer nicht an den jeweiligen Antrieben sparen, um sich dauerhaft vor Ärger zu schützen.

"Last but not least" reiht sich auch das Flügeltor in die Gruppe der Garagentore ein. Bei dieser Tor Gattung handelt es sich - wie beim Schwingtor - um eine weniger moderne Art. Das Tor wird nicht an die Decke der Garage geführt, sondern in Form zweier Flügel nach außen hin aufgeklappt. Dies bringt selbstverständlich einen enormen Platzbedarf mit sich. Ein Zweitauto in der Auffahrt zu parken, ist bei einem Flügeltor nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Vorteilhaft an der Verwendung eines Flügeltors ist jedoch der Preis, denn es handelt sich um die günstigste Alternative. Eine Wartung ist hier praktisch nicht notwendig. Um dem Stil eines älteren Fachwerkhauses zu entsprechen, kann ein Flügeltor die optisch schönste Variante darstellen.

Komfort durch Elektronik

Mittels eines elektrischen Antriebs lassen sich Schwingtor und Deckensektionaltor per Knopfdruck öffnen und schließen. Die Sicherheit eines elektrischen Garagentorantriebs ist besonders bei Modellen namhafter Hersteller gegeben. Sparen Hausbesitzer bei der Anschaffung eines solchen Geräts, ärgern sie sich nicht selten schon nach kurzer Zeit über regelmäßige Ausfälle und Störungen. Wer in einen modernen Antrieb investiert, kann zum Öffnen und Schließen des Tores einfach im Auto sitzen bleiben. Besonders im kalten Winter ist das ein echter Vorteil. Das tägliche Lüften der Garage ist dank Fernbedienung ebenfalls unkompliziert möglich.

Auch für ein Flügeltor gibt es Möglichkeiten eines elektrischen Antriebs. Dies ist jedoch eine recht komplizierte Angelegenheit, weswegen der Gang zum Fachmann dringend zu raten ist.

Für Haushalte mit Kindern empfiehlt sich außerdem ein Garagentor Antrieb mit Lichtschranke. Befindet sich ein Kind in der Garagenöffnung und schließt sich das Tor gerade, kann es bei fehlenden Sicherheitsmechanismen zu schweren Verletzungen durch Einklemmen kommen. Eine Lichtschranke erkennt das Kind oder auch Tier in der Öffnung und stoppt das Tor sofort.

Investieren lohnt sich

Bei den Preisen für moderne Garagentore macht so mancher Hausbesitzer große Augen. Für ein hochwertiges Tor inklusive Sicherheitsmechanismus und Elektronik werden nicht selten Beträge im oberen vierstelligen Bereich verlangt. Dennoch - auch wenn es wehtut - lohnt sich diese Investition, denn immerhin ist die Garage ein besonderer Ort, an dem vieles möglich ist. Nicht umsonst sagte der Publizist und Autor Josef Bordat einst: "Die gleichen Menschen, die den Garagen-Tüftler verspotten, bejubeln den Nobelpreis-Träger."

Auch ist die Investition in eine hochwertige Torkonstruktion langfristig gesehen lohnenswert. Ein Garagentor bleibt für viele Jahre ein sicherer Schutz und macht sich auch optisch bezahlt. Für den Wiederverkaufswert einer Immobilie ist der Kauf eines neuen Garagentors also durchaus positiv.

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