Daran erkennt man gutes Werkzeug

Von: vo
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Berlin. Reichen Schraubendreher vom Elektronik-Fachmarkt? Auf welche Prüfzeichen sollte man achten? Wie viel Geld sollte ich für Bohrmaschinen, Zangen und Co ausgeben? Das richtige Werkzeug für den eigenen Heimwerkerbedarf zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach.

Hier gibt es Tipps für die Anschaffung.

Qualität im mittleren und oberen Preissegment kaufen

Generell empfiehlt es sich, beim Kauf von Werkzeug in Elektronik- oder in Baumärkten nicht ausschließlich auf günstige Angebote aus zu sein, denn offensichtliche Billigprodukte kauft man aufgrund ihrer kürzeren Lebensdauer in kürzeren Abständen womöglich öfter - und zahlt so im Nachhinein doch noch drauf.

Gerade bei Artikeln wie Bohrmaschinen und Messgeräten empfiehlt es sich, in ein Markenprodukt zu investieren. Dabei muss ein Gerät mit Kunststoffgehäuse nicht unbedingt schlechter sein als eines aus Metall.

Auf die Heimwerker-­­Klasse achten

Wer Elektronik und Werkzeug ausschließlich für den eigenen Hausgebrauch sucht, der sollte im Baumarkt nach Werkzeug aus der sogenannten Heimwerker-Klasse schauen. Die ist hochwertiger als die Billig-Angebote aus Fernost, aber günstiger als Werkzeug für den Profi-Handwerker.

Demzufolge sollte es Do-it-yourself-Ansprüchen in aller Regel genügen. Bei Standard-Werkzeug lohnt sich manchmal ein genauerer Blick, um die Spreu vom Weizen zu trennen: Gute Schraubendreher zum Beispiel erkennt man an hochwertigen Legierungen wie Chrom-Vanadium-Stahl und einer Aufnahme für einen Sechskantschlüssel am Griff, schlechte an Riefen auf der Klinge - sie deuten auf eine minderwertige Endbearbeitung des Werkzeugs hin.

Tipps zum Erkennen guter Werkzeuge findet man im Netz - beim Online-Anbieter Reichelt etwa sowie Elektronik- und Heimwerkerportalen. Ebenfalls zu beachten ist die Ergonomie: Liegt das Werkzeug gut und sicher in der Hand? Rutscht es nicht ab? Man sollte sich nicht scheuen, das im Laden ruhig einmal eingehend auszuprobieren.

Prüfzeichen sollten vorhanden sein

Ganz wichtig: Gleichgültig, ob man sein Werkzeug beim Discounter oder im Fachhandel erwirbt - es sollte in jedem Fall von einer anerkannten Zertifizierungs- oder Prüforganisation in Augenschein genommen worden sein. Das erke­­­­­­nnt man am Prüfzeichen.

Vergeben wird es unter anderem vom TÜV, von der Dekra oder der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Ebenso wichtig ist die Bedienungsanleitung, besonders bei Elektronik-Artikeln für die Heimwerkstatt. Sie sollte auf jeden Fall vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts einmal gründlich durchgelesen werden. Danach nicht wegwerfen - aufbewahren, um jederzeit bei Bedarf etwas nachschlagen zu können.

Werkzeug vernünftig warten und lagern

Um die Lebensdauer zu erhöhen und die Betriebssicherheit zu gewährleisten, sollten gerade elektrisch betriebene Werkzeuge regelmäßig gewartet werden - was zu tun ist, steht meist in der Betriebsanleitung. Meistens geht es darum, das Gerät nachzuölen, zu reinigen oder bestimmte Verschleißteile in Augenschein zu nehmen.

Lagern sollte man sein Werkzeug grundsätzlich trocken, dunkel, gereinigt und bei Zimmertemperatur. Sollten Kinder im Haushalt sein, versteht es sich von selbst, dass alles Scharfe, Schwere und Str omführende grundsätzlich verschlossen aufbewahrt wird.

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