Auswandern in die Schweiz – was ist zu beachten?

Von: rd
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Bern. Ein neuer Job, für die Liebe oder weil man etwas Neues wagen möchte – Gründe fürs Auswandern gibt es viele. Die Schweiz stellt dabei das beliebteste Auswanderungsziel der Deutschen dar. 2015 entschieden sich insgesamt 18.266 Bundesbürger, den Schritt zu wagen und ein neues Leben in der Schweiz zu beginnen.

Nicht nur die Schweizer Alpen locken die Deutschen ins südliche Nachbarland, sondern auch eine hohe Lebensqualität und eine große Auswahl an gut bezahlten Jobs. Doch bevor man sich in ein neues Abenteuer begibt, sollte man folgende Dinge beachten:

Erst die Arbeit, dann die Aufenthaltsgenehmigung

Im Gegensatz zu anderen Nationen wird den Deutschen die Auswanderung nicht allzu schwer gemacht. Zunächst benötigt man als Europäer nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass und hat damit die Möglichkeit, ab dem Tag der Einreise für sechs Monate im Land zu bleiben.

Wer vorhat, in die Schweiz auszuwandern, kann dies nur tun, wenn er dort einen festen Arbeitsplatz nachweisen kann. Wer beim zuständigen Kanton einen unbefristeten Schweizer Arbeitsvertrag vorlegt, darf damit vorerst fünf Jahre im Land arbeiten und leben. Rentner und Selbstständige müssen hingegen aufzeigen, dass sie selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können.

Ausreichend Sprachkenntnisse vorweisen

Ein weiterer Vorteil, den das Auswandern in die Schweiz mit sich bringt, ist, dass in vielen Kantonen Deutsch gesprochen wird. Außer Deutsch gelten Französisch, Italienisch und Rätoromanisch als Amtssprachen auf Bundesebene.

Doch jeder Kanton bestimmt selbst, welche Sprache dort als Amtssprache gilt, weshalb man sich im Vorhinein informieren sollte, welche Sprache im ausgewählten Kanton offiziell gesprochen wird und inwieweit die eigenen Sprachkenntnisse ausreichen. Unter Umständen ist es sinnvoll, lieber noch einen Sprachkurs zu belegen. Die Kenntnisse sollten mindestens für den Alltag und den Beruf ausreichen.

Dokumente und Versicherungen beantragen

Außer dem Personalausweis oder Reisepass sollte man auch andere wichtige Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunde, Impfausweis, diverse Zeugnisse und Abschlüsse nicht vergessen. Weiterhin sollte man sich rechtzeitig um diverse Versicherungen kümmern. Sobald die Auswanderung offiziell ist, endet die deutsche Krankenversicherung automatisch.

Für die Übergangszeit reicht zunächst eine Auslandskrankenversicherung aus, die man jedoch noch vor der Ausreise abschließen muss. Informationen über andere Policen

wie Unfall-, Arbeitslosen- oder Privathaftpflichtversicherung sollte man sich ebenfalls einholen. Darüber hinaus ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über die private Altersvorsorge zu machen. Das System weist zwar einige Ähnlichkeiten mit dem deutschen auf, dennoch ist es empfehlenswert, sich ausreichend zum Thema Lebensversicherung in der dritten Säule zu informieren.

Finanzen im Blick behalten

Damit einhergehend sollte man auch die Finanzen im Blick behalten. Im Vorhinein gilt es, einen Finanzplan zu erstellen und somit alle Ausgaben aufzulisten, die die Auswanderung mit sich bringen wird. Von Behördengängen über Umzugskosten bis hin zum Umtausch vom Geld muss hierbei an alles gedacht werden.

Außerdem ist es notwendig, ein Konto in der Schweiz zu eröffnen – je eher, desto besser. So hat man sofort nach Ankunft in der Schweiz Zugriff auf sein Geld und kann sich in Ruhe anderen Aufgaben widmen, die bei der Vorbereitung noch auf einen warten.

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