Aachen - Peter Hackenberg steht vor der Unterschrift am Tivoli

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Peter Hackenberg steht vor der Unterschrift am Tivoli

Von: Christoph Pauli
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Aachen. Alemannias Kader wird auch in der Pause umgebaut, wenn der Trainer in der Türkei weilt und die Mannschaft sich ein paar Tage erholt. Die Gruppe wird kleiner in den nächsten Monaten. Nach der Hinrunde in der Fußball-Regionalliga wird intern Bilanz gezogen. Einige junge Spieler, die im Sommer dazugenommen wurden, um den Kader ergänzen, werden den Ausbildungsverein nun verlassen.

„Viele Spieler haben sich sehr positiv entwickelt in den letzten Monaten“, sagt Fuat Kilic. „Aber es ist normal, dass sich nicht alle durchgesetzt haben.“ Der Vertrag mit Haydar Kilic ist bereits aufgelöst. Der Abwehrspieler wird sich wohl Borussia Freialdenhoven im Winter anschließen. Von dort wechselte Ryo Suzuki im letzten Jahr nach Aachen. Etabliert hat sich der Angreifer, der derzeit in der Heimat urlaubt, aber nicht. „Er wird uns mit sehr großer Wahrscheinlichkeit verlassen“, sagt Kilic.

Auch Nachwuchskraft Alexander Förster steht ebenso wie Mardochee Tchakoumi, der bereits bei anderen Klubs vorgespielt hat, vor einem Abschied.

Die Tage von Manuel Konaté Lueken im Aachener Trikot sind ebenfalls gezählt. „Wir haben ihm geraten, dass er sich wegen fehlender Perspektiven nach einem anderen Verein umschaut“, sagt der Chefausbilder. Der Verteidiger kam bislang nur elf Minuten zum Einsatz für die Aachener.

Dafür soll ein alter Bekannter bald wieder am Tivoli verteidigen. Die Verhandlungen mit dem Dauer-Trainingsgast Peter Hackenberg sind weit vorangeschritten, bestätigt Kilic. Nach Lage der Dinge soll der ehemalige Kapitän beim Trainingsauftakt am 3. Januar wieder ein Profi sein. „Wir sind in unseren Gesprächen ziemlich weit.“ Auf dem weihnachtlichen Wunschzettel stand noch ein weiterer Angreifer. Die Pläne sind vage geblieben. Derzeit gibt das Budget keinen weiteren Spielraum her.

Verstärkt will Kilic in den nächsten Monaten Alemannias älteren A-Jugend-Jahrgang einbinden. Erste Maßnahme: Die beiden 18-jährigen Marc Kleefisch und Dogukan Türkmen werden die komplette Vorbereitung mitmachen. Veränderungen wird es möglicherweise noch bei den Torhütern geben. „Dadurch dass Patrick Nettekoven sich nun als Nummer 1 durchgesetzt hat, haben wir für die jüngeren Keeper keine ideale Situation.“ Kilic will entweder noch einen weiteren jungen Torwart oder einen weiteren Torwarttrainer dazunehmen.

Das sind die absehbaren Rochaden am Tivoli. Einen spektakulären Wechsel auf der Trainerposition wird es nicht geben, auch wenn Krösus und Ligarivale Viktoria Köln angeblich Interesse an Kilic besitzt. „Für mich ist ein Wechsel im Winter überhaupt keine Option, ich fühle mich pudelwohl in Aachen.“

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