Zeitungsverleger fordern „Bestands- und Entwicklungsgarantie”

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. Die Zeitungsverleger in NRW fordern von der Landesregierung im Rahmen der geplanten Mediengesetzreform eine „Bestands- und Entwicklungsgarantie”.

Die nordrhein-westfälischen Zeitungen würden täglich von 73 Prozent der Bürger gelesen, teilte der NRW-Vorsitzende des Zeitungsverleger-Verbandes, Clemens Bauer, am Donnerstag in Düsseldorf mit. „Damit sind unsere Zeitungen das reichweitenstärkste Medium”, fügte er hinzu.

Bei den anstehenden Gesetzesänderungen solle die Politik Anregungen der Verleger aufnehmen. Nachbarverlagen, die sich über mehr als zehn Jahre keinen Wettbewerb gemacht haben, könne der Zusammenschluss erlaubt werden, schlug Bauer vor.

Ein „widerlegbarer Vermutungstatbestand für Nachbarverlage” biete die Möglichkeit, „mit ihren publizistischen Angeboten und ihrer Bürgernähe gestärkt ihre Rolle in Demokratie und Gesellschaft wahrzunehmen”, so der Verband.

Der Verband begrüßte den Vorstoß der Koalition, bei der Novelle des Landesmediengesetzes Modelle zu prüfen, die Zeitungsverlagen Mehrheitsbeteiligungen an Rundfunkveranstaltern ermöglichen. Ein entsprechender Antrag von Christ- und Freidemokraten wurde am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag beraten.

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