Zahl der Insolvenzen gestiegen

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. Die Zahl der Anträge auf Verbraucherinsolvenz ist in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,9 Prozent auf 6220 gestiegen.

Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, gab es neben diesen Verbraucherinsolvenzen 553 weitere Insolvenzfälle, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Dabei habe es sich etwa um ehemals Selbstständige gehandelt.

Die Zahl der Anträge auf Unternehmensinsolvenz sei in NRW im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,3 Prozent auf 2828 gestiegen. In 2170 Fällen sei ein Insolvenzverfahren eröffnet worden und in 658 Fällen habe die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden müssen. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich den Angaben zufolge auf 40,9 Milliarden Euro.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen in NRW war den Angaben zufolge im dritten Quartal mit 9601 Fällen um 5,1 Prozent höher als von Juli bis September 2008. Die hieraus resultierenden Forderungen summierten sich auf voraussichtlich 41,4 Milliarden Euro.

Für die ersten neun Monate des Jahres 2009 ermittelten die Statistiker mit 27.822 eine um 5,8 Prozent höhere Gesamtzahl der Insolvenzen als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2008. Dabei war die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche mit 8040 um 1,9 Prozent, jene der Verbraucherinsolvenzen mit 18.093 um 7,1 Prozent höher als im Zeitraum Januar bis September 2008.

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass bei den Unternehmensinsolvenzen Fälle von Firmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Die (von Januar bis September 2009) betroffenen 117 Unternehmen beschäftigten 12.550 Personen, und die Gläubigerforderungen summierten sich auf 4,7 Milliarden Euro.
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