Wo Studenten und Unternehmen zueinanderfinden

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Die potenziellen Arbeitgeber insbesondere für Absolventen technischer Studiengänge in Aachen rollen den sprichwörtlichen „roten Teppich” aus.

Wer am Ende seines Studiums steht und einen möglichst vielversprechenden, lukrativen Job in der Region sucht, ist bei der „Nacht der Unternehmen” am Mittwoch, 7. November, im Agit-Technologiezentrum am Aachener Europaplatz ab 17 Uhr bestens aufgehoben. Denn dort präsentieren sich teils hochkarätige High-Tech-Perlen, aber auch viele andere Firmen, die nach bestens qualifizierten jungen Leuten Ausschau halten.

Die Initiatoren der fünften Auflage dieses Erfolgsmodells, an ihrer Spitze der „Nacht-Erfinder” Günter Bleimann-Gather, Vorstand der Aachener Technologie Marketing (TEMA) AG, rührten noch einmal kräftig die Werbetrommel für ihre Veranstaltung, obschon der bisherige Zuspruch keinesfalls zu wünschen übrig lässt. Im Gegenteil: Hier zeichnen sich neue Rekorde von Betrieben ab, die die günstige Gelegenheit einer Personal-Akquisition beim Schopfe packen möchten. Unter mindestens 90 Firmenangeboten können die Bewerber auswählen. Und wer in den Agit-Räumen noch nicht das passende Angebot für die persönliche berufliche Zukunft gefunden hat, kann mit einem der bereitgestellten Busse quer durch die Region fahren und Firmen direkt besuchen und mit den Verantwortlichen unmittelbar sprechen.

Angesichts der bislang vorliegenden Anmeldungen - die Offerten sind frei und kostenlos zugänglich - rechnet Bleimann-Gather mit bis zu 2000 Teilnehmern an dieser großen Jobbörse, deren Grundidee in Aachen entwickelt worden ist und die bundesweit immer mehr Nachahmer findet.

In diesem Umfang neu im Angebot ist die Beteiligung von sechs niederländischen Unternehmen aus Südlimburg, darunter auch der Chemieriese DSM, flankiert durch eine Grenzgänger-Beratung. Und noch eine Innovation: Auf Einladung von „Regina”, des regionalen Unternehmerverbands von IT-Betrieben, kommen 25 junge Leute aus dem Süden Europas, die angesichts der wirtschaftlichen Probleme in ihrer Heimat eine tragfähige Jobperspektive in Deutschland suchen. Davon erhoffen sich die Macher der Jobbörse auch einen wirksamen Botschaftereffekt für eventuelle Nachzügler.

Die Initiatoren suchen vor der Veranstaltung „hautnah” Kontakt zu ihrer Zielgruppe. So rollte einer der Aseag-Busse bereits vorab zur Fachhochschule und zur RWTH sowie zum Forschungszentrum Jülich, um Absolventen direkt auf das Angebot der Nacht der Unternehmen aufmerksam zu machen. Übrigens: Mit Hilfe des Internet-Portals http://www.karriere.ac wird ständig auf interessante Jobangebote hingewiesen.
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