WDR: LEG will offenbar doch Wohnungen verkaufen

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. Anders als bislang beteuert, will die Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG) jetzt offenbar doch Wohnungen verkaufen. Nach Recherchen des WDR-Magazins „Westpol” sind einigen städtischen Wohnungsunternehmen bereits Immobilien angeboten worden, berichtete der Sender.

Kritiker befürchten, dass der im vergangenen Jahr von der Landesregierung verkauften LEG eine Zerschlagung droht. Der Eigentümer ist der US-amerikanische Finanzinvestor Whitehall.

Whitehall hatte bereits Mitte der Woche angekündigt, die Unternehmensteile Standort- und Projektträgerentwicklung und das Bauträgergeschäft zu veräußern. Nach WDR-Informationen sind einzelne Bauprojekte bereits gestoppt worden.

Die LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW GmbH bewirtschaftet über 92 000 Mietwohnungen. Damit handelt es sich um eines der größten Immobilien-Unternehmen Deutschlands.

Die LEG hatte sich unter anderem mit Projekten wie der Weststadt in Essen, dem Citypalais in Duisburg und dem Auenviertel in Münster einen Namen gemacht und plant derzeit mit an dem neuen Universitätsviertel in Essen. Der Konzern beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.
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