Vor nächster Tarifrunde: Warnstreiks in NRW-Textilindustrie

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Düsseldorf. Mit Warnstreiks in Düren, Krefeld und Mönchengladbach hat die IG Metall am Mittwoch ihre Forderungen im Tarifkonflikt in der Textil- und Bekleidungsindustrie in NRW untermauert.

Nach Angaben der Gewerkschaft in Düsseldorf beteiligten sich über 500 Mitarbeiter aus zehn Betrieben an den Protesten. Damit will die IG Metall nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden auch in den kommenden Tagen Druck machen. Das nächste Treffen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern ist am 9. März in Gladbeck geplant.


Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Entgelt für die etwa 35.000 Beschäftigen der Branche in NRW. Die Arbeitgeber hatten laut IG Metall eine Einmalzahlung von 120 Euro sowie 1,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt ab März 2010 geboten.

Im Schnitt arbeiten pro Betrieb 108 Beschäftigte. Etwa die Hälfte der zumeist mittelständischen Unternehmen ist auf technische Textilien spezialisiert - etwa Sicherheitsgurte und Polster für die Autoindustrie. 30 Prozent stellen Heimtextilien wie etwa Bettwäsche und Teppiche her, die übrigen 20 Prozent produzieren unter anderem Futter- und einfachere Stoffe.
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