Vier Kandidaten sind noch im Rennen um den AC2-Innovationspreis

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Die Spannung soll bis zum Finale hochgehalten werden: Wer den erstmals in dieser Form ausgelobten „AC2-Innovationspreis Region Aachen” bekommen wird, wird erst am Dienstag, 22. Mai, bei der offiziellen Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses bekanntgegeben.

Fest steht der Sieger indes bereits seit Freitag.

Eine Expertenjury, zu der auch die Rektoren von RWTH und Fachhochschule, Prof. Ernst Schmachtenberg und Prof. Marcus Baumann, der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, Prof. Achim Bachem, und Firmenvertreter aus der Region zählen, wählte aus der Fülle von 29 Vorschlägen gleich vier Kandidaten aus.

Einer mehr, als ursprünglich vorgesehen war. Dies unterstreiche, so der Juryvorsitzende, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, die hohe Qualität der Vorschläge, die von Wirtschaftsförderern, Kammern, Hochschulen und der Vereinigung der Unternehmerverbände kamen: „Das Niveau war so hoch wie noch nie.”

Dem Gewinner winkt eine von dem Aachener Künstler Rolf Jägersberg geschaffene Skulptur. Überdies wird über jedes der vier ausgewählten Unternehmen ein Imagefilm gedreht. Herausragende Innovationen aus der Region werden im Übrigen bereits seit 20 Jahren gewürdigt.

Sehr lebendige Region

Die Nominierten: Die Herzogenrather Medizintechnikfirma Matricel fertigt bio- und zellverträgliche Implantate für den menschlichen Körper. Das Know-how gilt als weltweit führend. Imperia ist ein Automobilzulieferer aus Aachen. Ausgewählt wurde er für seinen „Karosseriebaukasten”, eine neuartige Hybridbauweise, die verschiedene Materialien und Formtechniken entwickelt und in Kleinserien angewendet werden soll.

Amphos aus Aachen hat ein Laser-Verstärkerkonzept entwickelt. Es ermöglicht eine hundertfach höhere Leistung gegenüber herkömmlichen Systemen. Einsetzbar ist sie bei der Bearbeitung von Spezialgläsern, etwa von berührungsempfindlichen Bildschirmen von Smartphones mit höchster Präzision.

Und die Schreinerei Brammertz aus Aachen hat ein beschusssicheres Fenster in einem Rahmen aus Eichenholz entwickelt, das höchsten Belastungen standhält, was zum Beispiel in Botschaften für Sicherheit sorgen soll. Ideal sind diese Fenster bei historischen Gebäuden.

Etschenberg, der gemeinsam mit Agit-Geschäftsführer Helmut Greif die Nominierten vorstellte, unterstrich, dass die Region „auf Innovationskraft und weltmeisterlich besetzte Cluster aufmerksam machen” könne. Die Firmen seien in einer „sehr lebendigen und geschäftlich erfolgreichen Region zu Hause”.
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