Unter das Dach der großen DAK

Von: hjd
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Aachen/Düsseldorf. Die Fusion der Aachener Saint-Gobain Betriebskrankenkasse und der DAK-Gesundheit ist perfekt. Die Verwaltungsräte haben gestern dem Zusammenschluss 1. Januar 2013 zugestimmt. Die BKK mit rund 22.000 Versicherten wird damit Teil der drittgrößten Krankenkasse Deutschlands.

 Die DAK-Gesundheit mit rund 6,5 Millionen Versicherten war zum 1. Januar 2012 durch den Zusammenschluss der Deutschen Angestellten-Krankenkasse mit der BKK Gesundheit und der Axel-Springer BKK entstanden.

„Wir freuen uns, dass wir mit der DAK-Gesundheit einen starken und verlässlichen Fusionspartner gewinnen konnten, der die Stärke der Saint-Gobain BKK, insbesondere im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung, zu schätzen weiß“, erklärten die Verwaltungsratsvorsitzenden Wolfgang Rüland und Urban Kochs, Personalleiter der Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland.

Für Elke-Luise Müller, Vorstand der BKK, ist die Fusion „vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation ein positiver Schritt in die Zukunft, mit dem der gute Service für die Versicherten und die Betriebe innerhalb der Saint-Gobain Gruppe fortgeführt und noch weiter ausgebaut werden kann“.

Die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter sowie die Standorte in der Region blieben erhalten, betonte sie. Sinn der Fusion sei es, Synergien zu schaffen und die Krankenkasse „zukunftsorientiert aufzustellen“.

Mit der Fusion entsteht formal eine neue Krankenkasse. Der Leistungskatalog beider Kassen soll weiter gelten, sagte Rainer Lange, Sprecher der DAK-Gesundheit in Düsseldorf. Ein Sonderkündigungsrecht für die Versicherten, die demnächst in einem Schreiben von den Modalitäten der Fusion unterrichtet werden sollen, gibt es nicht; es gelten also die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen.

Dass die Aachener Kasse damit aus dem Verbund der Betriebskassen ausscheidet, wird vom zuständigen BKK-Landesverband Südwest „sehr bedauert. Wir hätten es begrüßt, wenn eine Fusion innerhalb des BKK-Systems erfolgt wäre“, sagte Sprecherin Karin Hendrysiak gegenüber unserer Zeitung.

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