Aachen - Trianel gibt sich ein neues Gesicht

Trianel gibt sich ein neues Gesicht

Von: Kö
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Aachen. Die in Aachen ansässige Trianel Energie GmbH, ein Zusammenschluss von 20 Stadtwerken und Regionalversorgern, wird in Zukunft „energieGUT GmbH” heißen. Zugleich will sich das Unternehmen mit speziellen Stromtarifen verstärkt auf Kundensuche begeben.

Seit dem Beginn der Belieferung privater Kunden im September 2007 konnte die Zahl der Stromabnehmer auf jetzt 70.000 gesteigert werden. Noch in diesem Jahr peile man bundesweit die Zahl von 100.000 Kunden an, kündigte am Dienstag Johannes Schwöppe an, Leiter des Endverbrauchergeschäfts bei energieGUT.

Das Unternehmen wirbt mit der ökologischen Ausrichtung seiner Produkte. 27 Prozent des Stroms stammen aus erneuerbaren Energiequellen.

Gleichzeitig werden die Kunden für energiesparsames Verhalten durch Prämien belohnt. Wegen des Verzicht auf eine aufwendige Vertriebsorganisation können die Konditionen nach eigenen Angaben durchaus mit der Konkurrenz mithalten. Alle Kundenkontakte laufen über das Internet, so dass die Mitarbeiterzahl in Aachen nur bei 23 liegt. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 40 Millionen Euro erzielt.

Ab Mitte dieses Jahres will „energieGUT” mit dem bisher beim Strom erfolgreichen Tarif- und Vertriebskonzept auch auf den Gasmarkt vorstoßen. Bereits im ersten Halbjahr will man schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen auf eine Kundenzahl von 5000 kommen. Im folgenden Jahr sollen es bereits 30.000 sein, kündigt Christian Becker als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung an. Er ist zugleich Chef der Stadtwerke Aachen.

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Versorgungssicherheit beim Gas verweist Becker auf den von Trianel betrieben riesigen Gasspeicher Epe, der 130 Millionen Kubikmeter enthält. Wegen der schlanken Vertriebsstruktur geht Becker von durchaus wettbewerbsfähigen Konditionen aus, mit denen man rasch neue Gaskunden gewinnen könne.
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