Thomas Mathes zu Gast beim Forum von IHK und AZ

Von: Berthold Strauch
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Ein Teamspieler: Thomas Mathes (links) im Gespräch mit dem stellvertretenden AZ-Chefredakteur Bernd Büttgens. Das renommierte Aachener Einrichtungshaus zählt 40 Mitarbeiter. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Wer aufregende Insidertipps erwartete, um „sich einzurichten mit Gefühl und Verstand”, so das Motto der Veranstaltung, war bei der 28. Auflage des Forums von Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und Aachener Zeitung (AZ) genau richtig.

Thomas Mathes, Geschäftsführer des gleichnamigen Aachener Einrichtungshauses, gewährte eloquent, mit Detailfreude und großer Überzeugungskraft einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen. IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes nannte die Mathes GmbH & Co. KG in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste eine „allererste Adresse”.

Das klassische Familienunternehmen präsentiere Möbel mit „gehobenem Design” - aber, so wurde später im lockeren Talk mit dem stellvertretenden AZ-Chefredakteur Bernd Büttgens deutlich, die durchaus auch für den schmaleren Geldbeutel etwa von Studenten und jungen Ersteinrichtern verkraftbar seien.

Auf festen Säulen

Mathes steht am Aachener Büchel auf zwei festen Säulen - der Ausstellung von Möbeln, deren Angebot alle sechs Wochen wechselt, und der vielfältigen weiteren Einrichtungspalette bis zu Licht, Stoffen und Accessoires, ferner dem wichtigen Projektgeschäft. Was die Firma Mathes auf diesem anspruchsvollen Gebiet zu leisten vermag, hat sie jüngst noch zum Beispiel mit dem von ihr ausgestatteten Pressezentrum der neuen Formel-1-Rennstrecke in Abu Dhabi bewiesen, zudem mit der Einrichtung des Businessclubs des neuen Aachener Tivolis. Auch die Ausstattung namhafter Hotels gewinnt zudem immer mehr an Bedeutung. Hinzu kommt der Office-Bereich für Mathes.

Innenarchitektur und Wohnumfeldgestaltung würden immer relevanter - ein Ausdruck der Persönlichkeit, unterstreicht Mathes, der seit 15 Jahren im Geschäft ist. Bei der Kreation von passenden Einrichtungskonzepten könne er auf sein qualitativ hochwertiges Team setzen. Zudem werde mit Fachleuten von außen in Partnerschaft mit den Kunden gearbeitet. Erste Aufgabe sei, herauszufinden, wie „der Look” des Unternehmens sei - „cool, intellektuell, puristisch?” Und Mathes fügt an, dass in der Regel „die Frau den Stil durchsetzt. Wenn die Fernsehsituation ordentlich organisiert ist, ist der Mann sehr zufrieden.”

Apropos: Zufriedenheit im Job gewinnt zunehmend an Bedeutung. „Arbeitszeit ist Lebenszeit”, sagt Thomas Mathes. Mitarbeiter würden nicht allein durch Geld motiviert, sondern strebten ihre Verwirklichung im Beruf an. Hier plädierte der Unternehmer von einer Abkehr vom „Zellenbüro” hin zu einer offenen, hellen, freundlichen Gestaltung der Räume, auch um die Kommunikation untereinander entscheidend zu verbessern. Reine „Denkerzellen” hingegen könnten für Rückzugsmöglichkeiten sorgen.

„Sitzen Sie bequem?”, eröffnete Bernd Büttgens den Gesprächsteil des IHK/AZ-Forums. „Absolut in Ordnung”, konnte Mathes diese Frage gern bestätigen - gehörte die Ausstattung der Kammer doch zur Referenzliste seiner Firma. Zu der zählt auch der 1. FC Köln - was den Moderator zu der Frage animierte, ob „Sie auch erfolgreiche Fußballvereine ausstatten?” - „Wir arbeiten daran”, lächelte Mathes. Sport ist für den Vertriebsmann mit einem effizienten Netzwerk von Kontakten ein leidenschaftliches Thema. Hätte er etwa den Alemannia-Auftrag nicht bekommen, wäre das für den Lokalmatador „nicht zum Aushalten” gewesen, sagt er.

Sein Bekenntnis zu Aachen bekräftigt Mathes: Der Standort sei „phantastisch”, biete beste Möglichkeiten zu Expansion und konzeptioneller Weiterentwicklung. „Vorsichtig optimistisch” schätzt er die Geschäftslage im schwierigen Jahr 2010 ein, zumal die Firma bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sei.
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