Teleshopping-Branche erhofft Wachstum

Von: disch
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Düsseldorf. Die Teleshopping-Branche darf auf weitere Wachstumsraten hoffen. Nach einer Studie, die von der Strategieberatung Goldmedia im Auftrag des Marktführers QVC Deutschland erstellt präsentiert wurde, werden die Teleshopping-Umsätze von rund 1,5 Milliarden Euro, die Ende 2011 erwartet werden, bis 2016 um jährlich rund sieben Prozent auf rund zwei Milliarden Euro ansteigen.

Auch wenn das Fernsehen das Impulsmedium im Teleshopping bleibt, wird das Wachstum nach Darstellung von Professor Dr. Klaus Goldhammer vor allem von anderen Kommunikations- und Absatzkanälen beeinflusst. So werde das Online-Angebot für Teleshopping-Unternehmen immer wichtiger; allein in diesem Sektor soll sich das Umsatzvolumen der Branche von derzeit über 220 Millionen auf rund 600 Millionen Euro erhöhen. Hybrid-TV, Smartphones und Tablets gewinnen laut Studie an Bedeutung.

QVC Deutschland, vor 15 Jahren mit 29 Mitarbeitern gestartet und inzwischen rund 3500 Beschäftigte zählend, entwickelt sich nach Angaben von Dr. Ulrich Flatten, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, zum Multimedia-Versandhändler: Die Online-Umsätze würden eine stark steigende Tendenz aufweisen. Am 1. September sei zeitgleich zur HD-Ausstrahlung das Hybrid-Fernsehen gestartet worden. QVC habe die ersten Apps gelauncht. Bei Facebook zähle QVC 15.000 Freunde. Bei weiterem Wachstum erwartet Flatten auch steigende Mitarbeiterzahlen im Distributionszentrum in Hückelhoven-Baal. Dort wurde die Beschäftigtenzahl in diesem Jahr von 1200 auf 1350 erhöht.

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