Tarifstreit im Revier beigelegt

Von: dapd
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Die Warnstreiks der RWE-Angestellten - hier ein Bild vom Tor zum Tagebau Hambach - haben zu einer Tarifeinigung geführt. Beide Seiten scheinen zufrieden zu sein. Foto: Abels

Eschweiler. Die Tarifverhandlungen für die 28.000 Beschäftigten des Energieversorgers RWE sind am Dienstagabend in Dortmund erfolgreich beendet worden.

Die gemeinsame Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der IG BCE stimmte einem Kompromiss mit deutlicher Mehrheit zu. Danach werden die Gehälter rückwirkend ab 1. November 2010 um 3,4 Prozent erhöht. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 13 Monate. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich 6,5 Prozent gefordert.

Der Abschluss könne sich sehen lassen, sagt der Gewerkschafter

„Wir haben in dieser sechsten Verhandlungsrunde größtmögliche Kompromissbereitschaft gezeigt”, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaften, Peter Lafos. Dennoch könne sich der Abschluss sehen lassen. Das akzeptable Ergebnis sei der hohen Streikbereitschaft in Kraftwerken im Tagebau, in Netzbetrieben und Verwaltungen zu verdanken. „Den Versuch eines Tarifdiktates wird es bei RWE in Zukunft nicht mehr geben”, sagte Lafos. An den vergangenen beiden Tagen hatten sich mehr als 6000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt.
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