Sparkasse Aachen: Stabil in schwierigem Umfeld

Von: hjd
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Aachen. Ein dynamisches Kreditgeschäft und ein kleines Plus bei den Kundeneinlagen: Insgesamt zufriedenstellend fällt die Bilanz der Sparkasse Aachen zum Halbjahr aus.

Der Vorstandsvorsitzende Hubert Herpers sprach bei Vorlage der aktuellen Zahlen von einem „schwierigen Wettbewerbsumfeld”. Dies macht sich besonders beim Einlagengeschäft bemerkbar: Sparer und Anleger würden nicht nur von allen deutschen Kreditinstituten stark umworben, sondern zunehmend auch von ausländischen Banken.

Vor diesem Hintergrund sei der zur Jahresmitte erreichte Einlagenzuwachs von 41 Millionen Euro (plus 0,6 Prozent) auf sieben Milliarden Euro erfreulich. Der Bestand an Einlagen privater Kunden wuchs um zwei Millionen, nachdem Fälligkeiten in Höhe von 336 Millionen aufgefangen werden konnten. Das Wertpapiergeschäft der Sparkasse verlief wesentlich ruhiger als im Vorjahr: Herpers bezifferte den Umsatz auf 436 Millionen Euro. (erstes Halbjahr 2011: 682 Millionen).

Beim Kreditgeschäft sieht das anders aus. Die mittel- und langfristigen Darlenszusagen konnten um 27,4 Prozent auf 577 Millionen Euro gesteigert werden. Vor allem der gewerbliche Mittelstand fragte stark Kredite nach, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Norbert Laufs. Der Vorjahreswert des Zusagevolumens wurde um stattliche 42,2 Prozent auf 274 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2011: 193 Millionen) gesteigert. Dies betraf vor allem den Immobiliensektor. Das spiegelt sich in den Zahlen zur Mittelstandsoffensive der Sparkasse wider: 276 Finazierungen mit einem Volumen von 21 Millionen wurden aus dem Programm abgerufen, im Vorjahr waren es 149 Finanzierungen mit einem Volumen von acht Millionen. Privaten Kunden stellte die Sparkasse Darlehen in Höhe von 222 Millionen Euro zur Verfügung, ein Plus von acht Millionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Kreditbestand insgesamt erhöhte sich unter Berücksichtigung von Tilgungen (397 Millionen) um 0,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr geht der Vorstand wieder von einem überdurchschnittlichen Betriebsergebnis aus. Die Sparkasse beschäftigte zur Jahresmitte 2058 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zwölf mehr als Ende 2011. Darin enthalten sind 55 Auszubildende, die im September starten - fünf Ausbildungsplätze mehr als 2011.
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