Aachen - Schwere Störungen im Vodafone-Netz

Schwere Störungen im Vodafone-Netz

Von: amü
Letzte Aktualisierung:
Vodafone
Betroffen sind hauptsächlich Datendienste, in einzelnen Fällen aber auch die Telefonie. Foto: dpa

Aachen. Kunden des Mobilfunkanbieters Vodafone haben in der Region Aachen-Düren-Heinsberg seit mehreren Wochen mit folgenschweren Einschränkungen zu kämpfen. Betroffen sind hauptsächlich Datendienste, in einzelnen Fällen aber auch die Telefonie.

Die bisher bekannt gewordenen Störungen hatten zur Folge, dass Anwendungen wie Mails, Internetbrowser, Messengerdienste und andere auf eine Internetanwendung angewiesenen Funktionen überhaupt nicht mehr oder nur mit sehr eingeschränktem Leistungsumfang eingesetzt werden konnten. Telefonnutzer klagten über Gesprächsabbrüche oder auch „ins Leere“ laufende Verbindungen.

Auf Kritik stieß das Kommunikationsverhalten des großen Mobilfunkanbieters vor allem bei den Business-Kunden in der Region, die auf funktionsfähige Datendienste angewiesen sind. So dementierten die Hotline-Betreuer zunächst die Netzprobleme und begründeten die Störung mit Fehlern in den Betriebssystemen der Telefone und Tablets. Konkrete Nachfragen nach Störungen im Netz wurden zunächst verneint – obwohl sich bei Vodafone nachweislich zu diesem Zeitpunkt Fachleute intern mit den Störungen im Westen der Republik beschäftigten. Vodafone-Shops verkauften derweil weiter Datenkarten, obwohl fraglich war, ob diese momentan überhaupt fehlerfrei arbeiten.

Vodafone sah auch am Wochenanfang keine Veranlassung, in die offensive Kundenkommunikation zu treten. Obwohl bei einigen Kunden, darunter auch das Medienhaus Aachen, fast alle mobilen Endgeräte betroffen waren, sprach Vodafone auf Nachfrage nur von „Einzelfällen im Postleitzahlenbereich 52“. Obwohl die Störungen schon an Karneval bekannt waren, wollte Vodafone nur Störungen am vergangenen Wochenende bestätigen.

Ulrike Wirtz, Pressesprecherin Vodafone West: „Wir bitten die betroffenen Kunden um Entschuldigung und arbeiten mit Hochdruck daran, LTE auch für sie weiter zu stabilisieren. Unsere aktuelle Feinjustierung mit den Herstellern der Systemkomponenten zielt darauf an, auch wirklich bei allen Kunden nachhaltig eine höhere und stabilere Übertragung zu gewährleisten.“

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